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Comic-Besprechung - Star Wars Sonderband 61: Blut des ImperiumsGeschichten:
US-Star Wars: The Old Republic Blood of the Empire TPB 4 - 6 Autor: Alexander Freed Story:
3.600 Jahre vor der Schlacht um Yavin: Die Sith sind zurück und stellen sich wieder der Republik entgegen. Der meisterlose Sith-Schüler Teneb Kel versucht sich in der Rangordnung zu behaupten, wird aber eher für unrühmliche Aufträge ausgewählt. Als er die Chance erhält, aus diesem Teufelskreis auszubrechen greift er zu. Dafür muss er auf die Jagd gehen und ausnahmsweise nicht nach einem Jedi, sondern nach der abtrünnigen Schülerin des Imperators ... Meinung:
Passend zum Start des neuen Videogame von Bioware und Lucas Arts veröffentlicht Panini den zweiten Teil des Star Wars Comic The Old Republic. Der Auftakt zu der Storyline erschien in Star Wars Sonderband 59, wobei der hier vorliegende Band auch ohne dieses Vorwissen verständlich ist. Der Leser trifft zu Beginn auf den jungen Sith Teneb Kel und bereits nach wenigen Seiten wird klar, dass dieser Sith zwar stark und kampferprobt ist, aber dennoch nicht sehr hoch in der Gunst des Sith-Rates steht. Autor Alexander Freed schickt somit einen Sith in den Ring, der mehr von der Angst zu versagen angetrieben wird, als für den Kampf um die Sache. Dieses Manko wird beim ersten Aufeinandertreffen mit Exal Kressh, der Imperator-Schülerin deutlich. Freed breitet diese Schwäche über die komplette Story aus, wodurch der Sith nur schwerlich die Gunst des Lesers gewinnen kann. Vielmehr hofft dieser, dass Teneb Kel bei seinem Auftrag versagt. Der große Showdown wird dadurch emotional ziemlich aufgeladen und durch die Pointe am Schluss noch getoppt. Daraus ergibt sich ein Star Wars Comic, welches einmal nicht die Jedi in den Mittelpunkt stellt, sondern sich voll und ganz mit den Sith beschäftigt. Leider ist die Story stark auf den Sith-Schüler fixiert, so dass über die eigentlich Kultur des Imperiums nur wenig bekannt wird. Hier hätte der Autor ruhig mehr auf die Zukunft des ehemaligen Meisters von Teneb Kel eingehen können. Darüber hinweg gesehen ergibt sich im Verlauf des Bandes eine spannende Jagd, welche bis zum Schluss nicht voraussehbar ist. Insgesamt gesehen ist Old Republic ein kurzweiliges Kapitel aus dem SW-Universum, wobei es über keine nennenswerten Auswirkungen auf andere Abschnitte verfügt. Selbst der Tod eines Jedi-Schülers wird nur mit einem Schulterzucken seitens des Lesers quittiert, da die eigentliche Brisanz dieser Tat nicht wirklich zur Geltung kommt. Hier hat der Autor etwas Spielraum verschenkt. Fazit: Der zweite Teil von Old Republic bietet inhaltlich gewohnt solide Star Wars-Action, welche sich dieses Mal nur mit den Sith beschäftigt. Dadurch gewinnt die Story etwas an Brisanz, auch wenn der eigentliche Hauptcharakter weniger sympathisch wirkt. Der große Sprung innerhalb der Historie ist diese Ausgabe sicherlich nicht, Freund der gepflegten Weltraumabenteuer kommen dennoch voll auf ihre Kosten. |
Star Wars Sonderband 61: Blut des Imperiums Autor der Besprechung: Christian Recklies Verlag: Paninicomics Preis: € 12,95 ISBN 10: 3862011097 ISBN 13: 978-3862011094 100 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 01.11.2011 | ||||||
| Kategorie: | Star Wars | ||||||
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