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Comic-Besprechung - Stray Love Hearts 2Geschichten: Stray Love Hearts 2 Autor und Zeichner: Aya Shouoto Story:
Um herauszufinden, wer ihr an ihrem sechzehnten Geburtstag ihr Herz gestohlen hat, schreibt sich Hiyoki in dem Internat "St. Nazareth" ein. Der platinblonde Dieb hat nämlich ein Tatoo getragen, das dem Wappen der Schule gleicht. Da sie die Gabe hat, in die Träume der Menschen zu blicken, ist sie nicht böse darüber, dass sie aus Platzmangel in den nächsten Wochen von einem Zimmer ins nächste wechseln muss. Zwar sind die Zimmergenossen alle Jungen, aber das kommt ihr gerade recht. Ebenso wie die Tatsache, dass die Bewohner des Hauses S alle Sonderlinge sind. Denn wer sonst könnte auf eine solche Idee kommen. Ihre Suche wird allerdings gestoppt, als sie zufällig mitbekommt, dass die arroganten Mitglieder des Schülerrates planen, das Haus S aufzulösen und abreißen zu lassen. Sie halten das alte Gemäuer nicht nur optisch für einen Schandfleck. Das kann Hiyoki nicht zulassen, weil sie spürt, dass der Schulsprecher das alles nur wegen ihr in die Wege geleitet hat. So beschäftigt sie sich nun mehr damit, ihre Mitbewohner zu animieren, nicht nur wichtige Aktivitäten anzubieten, sondern sich auch im Unterricht und im Umgang mit den anderen Schülern zu bewähren. Meinung:
Weiter geht es in der märchenhaften Geschichte, die so weit von der
Realität entfernt ist, wie es nur geht, auch wenn die wirklich
phantastischen Elemente eher in der Minderzahl bleiben. Immerhin wird
Hiyoki nun etwas aktiver, weil sie zur rechten Zeit am rechten ort ist
und Dinge hört, die sie massiv ärgern. So ist es kein Wunder, dass sie
aus ihrem Leidenszustand erwacht und endlich selber Kleinigkeiten
unternimmt, um den Untergang des Hauses aufzuhalten, das sie zu lieben
begonnen hat.
Allerdings wirken auch die Konflikte zwischen Schülerrat und Haus S sehr
aufgesetzt. Die Künstlerin nutzt viele altbackene Klischees, um die
beiden Gruppen zu porträtieren, einschließlich der Tatsache, dass der
Schülerrat einmal mehr aus reichen und arroganten Schnösel voller
Eigensucht und -liebe besteht. Auch die Spannung lässt zu wünschen übrig, da das Geplänkel zwischen den
Schülern weder Überraschungen bietet noch unerwartete Wendungen hat und
damit auch keine dramatischen Höhepunkte. Insgesamt bewahrt die Geschichte ihren naiven und märchenhaften Touch
über die einzelnen Episoden hinweg und dürfte vor allem jüngere Leser
ansprechen, die diese Atmosphäre noch eher mögen als Liebesgeflüster. Fazit: Auch im zweiten Band ist Stray Love Hearts kein Manga, in dem man Liebesgeflüster und mehr erwarten sollte, sondern bleibt das naive Spiel mit Gefühlen, wie man sie auch aus vielen Magical Girl Mangas kennt. |
Stray Love Hearts 2 Autor der Besprechung: Christel Scheja Verlag: Carlsen Comics Preis: € 6,95 ISBN 13: 978-3-551-79352-2 194 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 18.11.2011 | ||||||
| Kategorie: | Stray Love Hearts | ||||||
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