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Comic-Besprechung - Hiki

Geschichten:

Hiki

Autor & Zeichner: Hiro Kiyihara



Story:

Alles beginnt mit einer alten Schatzkarte, die Rin in einer alten Schublade wiederfindet. Damals hat er sie zusammen mit seinem Freund gezeichnet, doch warum und wieso weiß er nicht mehr. Aus diesem Grund macht er sich zusammen mit Yada auf die Suche.

Was sie finden ist eine alte, aber noch gut erhaltene Kommode. Neugierig sieht sich Rin diese genauer an und erschrickt sich plötzlich, denn aus einer Schublade sieht ihn plötzlich ein Mädchen mit blassem Gesicht und wirren schwarzen Haaren entgegen. In seinem Schrecken schließt er sie wieder und will Yada zeigen, was er gesehen hat - doch dieser nimmt nichts wahr und lacht ihn nur aus.

So beruhigt sich Rin wieder und nimmt das Möbel mit nach Hause, da er es in seiner kärglich eingerichteten Bude gut gebrauchen kann.

Doch schon bald versetzt ihn die Kommode auch dort in Angst und Schrecken, denn erst ist seine Wäsche tropfnass und dann hält er, wann immer er in die Schubladen greift, nur den Kopf des Mädchens in seinen Händen und hat die wirren schwarzen Haare an sich leben. Das ist allerdings nur der Anfang eines wahren Horrortrips zwischen übernatürlichen Wahrnehmungen und Wahnsinn, der auch die Menschen in seiner Umgebung mit sich reißen könnte.



Meinung:

Seit "The Ring" sind rachsüchtige Mädchengeister auch im westlichen Kulturkreis bekannt. Es braucht nicht viel, um sie auf sich aufmerksam zu machen und dann nicht wieder los zu werden - in Hiki ist es nur das Öffnen einer ganz bestimmten Schublade, die das Grauen weckt und den Leser zusammen mit dem oder den Protagonisten in eine Welt aus Wahnsinn und Horror stürzt.

Denn das Mädchen macht nicht nur Angst, es reißt auch die mit sich, die nicht rechtzeitig von ihm loskommen können. Am Ende gibt es offensichtlich nur eine Rettung.

Doch bis es so weit ist, spielt die Künstlerin mit den altbekannten Horrorelementen und weckt Assoziationen und Erinnerungen. Man merkt, dass sie nicht unbedingt eine neue und innovative Geschichte erzählen möchte, sondern eher daran interessiert ist, die Atmosphäre und den Schrecken gekonnt einzubringen und damit dem Leser gruslige Lesestunden zu ermöglichen.

Nur am Ende kippt sie dabei auf typisch japanische Art und Weise in kryptische Andeutungen und lässt vieles offen, so dass westliche Leser nicht unbedingt zufrieden mit dem Ausgang sein dürften.

Die Geschichte ist auch nichts für all zu zartbesaitete Geister, da sie das Grauen und den Horror deutlich in Szene setzt und mit detailreichem Strich und passenden Grauschattierungen noch intensiviert.



Fazit:
Hiki ist eine Schauermär im Stil von The Ring oder Dark Water, die zwar nicht ganz so blutig wird wie diese, aber durchaus Grauen und Horror für alle bietet, dies es düster und unheilvoll mögen und auch offen für ein kryptisches Ende sind.

Hiki - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Hiki

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-7704-7688-6

192 Seiten

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Positiv aufgefallen
  • bekannte Handlungselemente werden variantenreich aufbereitet
  • eine dichte Gruselatmosphäre entsteht
Negativ aufgefallen
  • das Ende ist einen Hauch zu kryptisch
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Rezension vom: 09.11.2011
Kategorie: One Shots
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