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Comic-Besprechung - Raubtiere 4Geschichten:Jäger der Nacht Autor: Jean Dufaux, Zeicher: Enrico Marini , Tuscher: Story:
Die Sekte der „Zystenträger“ entwickelt sich vor unseren Augen immer mehr zu den eigentlichen Bewohnern der Erde. Nicht ein kleiner, scheinbar degenerierter Kreis einer blutrünstigen Spezies ist vor dem Aussterben bedroht, sondern die Reste der Menschheit.
Die „Zystenträger“ haben keinerlei Hemmungen auch Jagd auf die letzten Menschen zu machen, Menschen, die mittlerweile eher das Leben von flüchtigen Wildtieren führen gejagt und zusammen getrieben in sog. Höllenküchen.
Doch bei aller Unsterblichkeit gibt es eine Achillesferse – die Zyste.
Drago und Camilla Molina üben grausame Vergeltung an ihren „Brüdern“, doch nicht ohne ernste Blessuren. Doch auf welcher Seite steht Aznar Akeba – Hybrid zwischen alter und neuer Generation und welche Rolle spielen Vicky Lenore und ihr Partner Spiaggi?
Der Lebensweg von Vicky scheint vorgezeichnet, durch die Ereignisse und Kontakte mit den Geschwistern Molina und ihre eigene Familientragödie. Doch was dann geschieht bedeutet das Ende und den möglichen Anfang einer neuen Geschichte mit einem neuen Rächerteam.
Meinung: Das ist wohl das vermeintliche Ende einer ausgesprochen spannenden und mehr als kurzweiligen Geschichte. Das eigentliche Problem des vorliegenden vierten Bandes ist, dass es aus meiner Sicht besser gewesen wäre, wenn es wirklich das Ende der Erzählung um die „Zystenträger“ und ihre geheimnisvollen Verfolger bedeutet hätte. So dreht sich alles, aus dem geheimen Bund wird der überwiegende Anteil der Bevölkerung, aus Jägern werden Gejagte, aus normalen Polizisten/Polizistinnen werden Verfolger der Unsterblichen. Wer den dritten Teil aufmerksam gelesen hat, musste kein Wahrsager sein, um dieses Ende voraussagen zu können, aber ob mir das jetzt gefällt steht auf einem ganz anderen Blatt. So ist das Ende auch wieder ein Anfang, wahrscheinlich haben die Herren Dufaux und Marini gemerkt, dass sie mit dieser Art von Erzählung ein möglicherweise ganz beträchtliches Publikum ansprechen und in Summe – nicht zu unrecht. Darum bleibe ich dabei - farbenfroh, teils brutal, teils hemmungslos mit einer gehörigen Portion Mystik – ich kann mir kaum eine bessere Mischung wünschen. Dufaux und Marini sind ein echtes Dream-Team. Fazit: |
Raubtiere 4 Autor der Besprechung: Stephan Schunck Verlag: Carlsen Comics Preis: € € 12,00 ISBN 10: 3 551 76334 8 56 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 31.12.2003 | ||||||
| Kategorie: | Raubtiere | ||||||
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Die Sekte der „Zystenträger“ entwickelt sich vor unseren Augen immer mehr zu den eigentlichen Bewohnern der Erde. Nicht ein kleiner, scheinbar degenerierter Kreis einer blutrünstigen Spezies ist vor dem Aussterben bedroht, sondern die Reste der Menschheit.
Die „Zystenträger“ haben keinerlei Hemmungen auch Jagd auf die letzten Menschen zu machen, Menschen, die mittlerweile eher das Leben von flüchtigen Wildtieren führen gejagt und zusammen getrieben in sog. Höllenküchen.
Doch bei aller Unsterblichkeit gibt es eine Achillesferse – die Zyste.
Drago und Camilla Molina üben grausame Vergeltung an ihren „Brüdern“, doch nicht ohne ernste Blessuren. Doch auf welcher Seite steht Aznar Akeba – Hybrid zwischen alter und neuer Generation und welche Rolle spielen Vicky Lenore und ihr Partner Spiaggi?
Der Lebensweg von Vicky scheint vorgezeichnet, durch die Ereignisse und Kontakte mit den Geschwistern Molina und ihre eigene Familientragödie. Doch was dann geschieht bedeutet das Ende und den möglichen Anfang einer neuen Geschichte mit einem neuen Rächerteam.






