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Comic-Besprechung - Mosaik 428Geschichten: „Das geheime Treffen" Zeichner: Niels Bülow, Jens Fischer, Sally Lin, Ulrich Nitzsche, Andreas Pasda, Thomas Schiewer, Andreas Schulze Story:
Endlich soll es soweit sein. Die beiden Wissenschaftler Newton und Leibniz wollen sich zum klärenden Gespräch treffen. Die drei Abrafaxe sind natürlich dabei und erleben im Gewölbekeller von Newtons Haus die okkulte Show des Nicolas Vlamell. Newton ist von dessen angeblichen Wissens um den Stein der Weisen so begeistert, dass er den Streit mit Leibniz bereits vergessen hat. Was wohl die Abrafaxe zu dem ganzen Hokuspokus sagen? Meinung:
Und weiter geht es in der laufenden „Barock-Serie“. Die Abrafaxe sind weiterhin in London des 18. Jahrhunderts unterwegs und wohnen in dieser Ausgabe der Klärung eines berühmten Wissenschaftsstreites bei. Leibniz und Newton heißen die Kontrahenten und es geht um die Erfindung der Integralrechnung. Dieses Treffen hat in der Realität nie stattgefunden, was für die Mosaik-Redaktion aber kein Hindernis darstellt. Das Ereignis wird als Aufhänger für die Erlebnisse in Newtons Keller genutzt, wo es endlich zur Auflösung einiger Geheimnisse kommt. Zwar wird der oben erwähnte Streit nicht gelöst (soviel sei verraten), aber dafür wird den okkultistischen Trieben in der Londoner Highsociety einen Dämpfer verpasst. Die Redaktion beendet damit auf lesenswerte Weise mehrere Handlungsstränge und der Leser erfährt endlich, wie Vlamell aus dem Mittelalter in die Neuzeit reisen konnte (falls er die Lösung nicht schon geahnt hat). Nachdem dieser Punkt abgehakt ist, wird noch einmal in die Zukunft geschaut und die späteren Aufgaben der Waisenkinder aufgezählt. Dieser Punkt ist ein wenig an den Haaren herbei gezogen und dient lediglich dazu, einen weiteren Erfinder im Mosaik präsentieren zu können. Mit der abschließenden Verabschiedung aus London lassen die drei Faxe dieses Kapitel hinter sich und der Leser merkt, dass langsam aber sicher die „Barock-Serie“ zu ende geht. Die letzten Ausgaben des Mosaik hatten nicht gerade erzählerische Stärken und klammerten sich inhaltlich oft an die Präsentation von neuen Erfindungen. In der vorliegenden Ausgabe merkt der Leser jedoch, dass es doch so etwas wie eine Rahmenhandlung gab. Der Konflikt mit den Okkultisten und die Anwesenheit von Vlamell waren unter anderem zwei Dinge, die in der Barock-Serie eine Rolle spielten. Dies wird nun auf unterhaltsame Art und Weise beendet und die Abrafaxe dürfen sich wieder als Konfliktschlichter aufspielen. Die Mosaik-Redaktion bekommt folglich noch einmal die Kurve und präsentiert dem Leser einen überzeugenden Abschluss des Londoner Teils mit dem typischen Faxe-Charme. Fazit:
Auch wenn in letzter Zeit etwas Kritik geäußert wurde: Die August-Ausgabe des Mosaik überzeugt durchgängig und schließt einige Nebenstränge auf gelungene Weise ab. Die Dialoge sind witzig und die Abrafaxe bekommen ihren großen Auftritt als Streitschlichter. Der Infoteil trägt wiederum zum positiven Ergebnis bei, womit ein empfehlenswertes Heft vorliegt. |
Mosaik 428 Autor der Besprechung: Christian Recklies Verlag: Mosaik Steinchen für Steinchen Preis: € 2,40 52 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 08.08.2011 | ||||||
| Kategorie: | Mosaik | ||||||
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