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Comic-Besprechung - Justice League Sonderband 13: Die dunklen Dinge 1

Geschichten:
Die dunklen Dinge US-Ausgabe Justice Society of America 40 & 41 Justice League of America 44 - 46 (Jun. -Aug. 2010)
Autor: James Robinson
Zeichner: Mark Bagley
Tusche: Rob Hunter, Norm Rapmund
Farben: Ulises Arreola, Allen Passalaqua

Story:
Überall auf der Welt richten Metawesen mit Elementarkräften und magischen Fähigkeiten Unheil an. Sie werden von einer fremden Macht aus dem All kontrolliert. Um der Bedrohung Einhalt zu gebieten, verbünden sich die Justice Society of America und die noch relativ unerfahrene Justice League. Gemeinsam enthüllen sie das Geheimnis eines Meteoriten, der auf die Erde gestürzt ist. Als Alan Scott, der erste Green Lantern, in den unheilvollen Bann des außerirdischen Gesteins gerät, stehen die beiden Teams einem gefährlichen Gegner gegenüber.

Meinung:
Crossover zwischen der JSA und JLA haben eine langjährige Tradition und finden inzwischen jährlich statt. Das aktuelle Aufeinandertreffen der Helden findet außerdem im Rahmen des Brightest Day statt. Hier werden die Folgen der Blackest Night behandelt und das Schicksal der wiedererweckten Helden und Schurken thematisiert.

Der Band fängt recht vielversprechend an. Die frisch formierte Justice League ist noch in der Findungsphase und dementsprechend umfangreich werden die Teammitglieder und ihre Fähigkeiten vorgestellt, Durch die vielen Dialoge können auch Leser, die sonst kaum Berührungspunkte mit der JLA haben dem ganzen folgen. Ein Kampf gegen eher unbekannte Schurken wie den reimenden Dämon Etrigan bieten den richtigen Rahmen, um das Team vorzustellen und trotzdem genügend Action zu präsentieren. Wenn die Handlung an Fahrt aufnimmt und die erste Green Lantern von einer außerirdischen Kraft manipuliert wird, könnte es eigentlich richtig losgehen. Doch leider wird mit dem Eingreifen der Justice Society of America die Komplexität enorm erhöht. Diese Gesellschaft hat einfach zu viele Mitglieder, so dass der Leser leicht den Überblick verliert. Hinzu kommt noch, dass in den Teilen der JSA oft nicht miteinander geredet wird. Die Gedanken der Helden werden in Textblöcken wiedergegeben. Diese Blöcke tragen das Symbol des Helden, der diese Gedanken hegt. Wer sich mit den verschiedenen Insignien nicht auskennt, tut sich schwer die Texte richtig zuzuordnen. Während die beiden Teams auf der Suche nach einer Lösung sind, kommt es immer wieder zu Rangeleien mit anderen Metawesen. Diese Kämpfe sind imposant umgesetzt und lockern den sonst sehr textlastigen Teil auf.

Bemerkenswert ist auch, dass hier trotz eines Crossovers zweier Serien nur ein Zeichner zum Einsatz kommt. Mark Bagley macht seine Arbeit gut und kann jeden Helden überzeugend darstellen. Besonders die vielen Kämpfe setzt er facettenreich um und durch ideenreiche Glanzpunkte wirkt jeder Kampf anders. Die Darstellung der Helden und insbesondere ihre Gesichtsausdrücke passen immer zur Situation und überzeugen auf ganzer Linie. Glänzend meistert Bagley auch ganzseitige Splashpages. Diese Bilder überzeugen durch einen ausgewogenen Detailgrad. Verfeinert werden die Zeichnungen durch die treffenden Farben. Gerade, wenn die Metawesen mit Elementarkräften oder magischen Fähigkeiten aufeinandertreffen leuchtet und blinkt die Farbpalette in ihren ganzen Pracht.

Fazit:
Leider kommt die Handlung über einen guten Auftakt nicht hinaus, zwar stimmt die Mischung von Ermittlungen und Kämpfen, doch verwirrt die Menge von Helden den Leser. Verstärkt werden die Unklarheiten noch durch die losgelösten Gedanken von den Figuren. Eine Zuordnung ist sehr schwierig und trübt den Lesespaß. Optisch hat sich der Band nichts vorzuwerfen und überzeugt graphisch in allen Bereichen.

Justice League Sonderband 13: Die dunklen Dinge 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Justice League Sonderband 13: Die dunklen Dinge 1

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,95

128 Seiten

Justice League Sonderband 13: Die dunklen Dinge 1 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Guter Auftakt
  • Passendes Artwork
Negativ aufgefallen
  • viele Helden
  • Gedanken der Figuren losgelöst
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Rezension vom: 04.07.2011
Kategorie: JLA
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