| In der Datenbank befinden sich derzeit 8.401 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen... |
| Rezensionen | Splash! Hits | Covergalerie | Checkliste | Gesammelte Leseproben |
Comic-Besprechung - Der Planwagen des Thespis 2: Der schwarze IndianerGeschichten:Der Schwarze Indianer (Originaltitel: „Le Chariot de Thespis 2: L'indien noir “) Autor: Christian Rossi Story: Der schwarze Indianer spielt im Herbst 1865. Der Sezessionskrieg der Vereinigten Staaten von Amerika ist in vollem Gange. Das Land ist gespalten. Die Konföderierten aus dem Süden gegen die Yankees aus dem Norden. Das Schauspiel-Ensemble namens "The Hermes Company", bestehend aus dem verqueren Theaterdirektor Hermes, dem jungen Mann Drustan und dem großgewachsenen Dicken Joe Adam, erlebt im gottverlassenen Nest Red River Station mal wieder ein Fiasko. Ihr Stück kommt nicht an, die Zuschauer prügeln sich und der Wirt will nicht zahlen. So zieht man weiter durch die Prairie, versucht einen Büffel zu erlegen und trifft auf professionelle Bisonjäger. Als das Trio weiter ins Indianergebiet vordringt, ist es nur eine Frage der Zeit bis es die ungleiche Truppe auch wirklich mit Indianern zu tun bekommt. Dabei trifft Drustan auf einen "schwarzen Indianer", der sich als alter Bekannter herausstellt, dem der Junge viel zu verdanken hat. Meinung: Hinterließ Shakespeare und Muerte Kid, der erste Band von Der Planwagen des Thespis, noch einen zwiespältigen Eindruck, kann der zweite Teil besser punkten. Der selbsternannte Theaterdirekter Hermes ist zwar immer noch unsympathisch bis zum Geht-nicht-mehr, aber die Story entfaltet deutlich ihre Qualitäten als bemerkenswerter Anti-Western. Die in dem Comic vorkommenden Indianer werden differenziert dargestellt. So meint anfangs Joe Adam noch zu Drustan: "Ein hungriger Wolf ist für den Menschen gefährlich, aber ein Indianer ist dein Feind! Egal, wie er sich gibt … sobald deine Wachsamkeit nachgelassen hat, sticht er dir sein Messer in die Seite!" Doch es zeigt sich, dass ein solches Feindbild bis zum Ende der Geschichte nicht gehalten werden kann. Im Gegenteil, Drustan versucht im Laufe der Ereignisse sogar zu den Indianern überzulaufen, was ihm nur temporär gelingt. Fazit: Der Planwagen des Thespis ist ein thematisch eigenwilliger, sehr solide gezeichneter Western, der mit dem zweiten Band gut in Fahrt kommt. Das Ende erzeugt einen spannungsgeladenen Knalleffekt und damit dafür, dass man auf jeden Fall wissen will wie es weiter geht. Für Fans von Westerncomics und Anti-Kriegsgeschichten auf jeden Fall zu empfehlen.
|
Der Planwagen des Thespis 2: Der schwarze Indianer Autor der Besprechung: Matthias Hofmann Verlag: Piredda Verlag Preis: € 14.50 ISBN 13: 978-3-941279-54-4 48 Seiten ![]() |
![]()
|
![]() |
![]() |
|
|
|||||||
| Rezension vom: | 23.05.2011 | ||||||
| Kategorie: | Der Planwagen des Thespis | ||||||
|
|||||||
| Leseprobe | |||||||
| Zu diesem Titel liegt derzeit keine Leseprobe vor. Sie sind Mitarbeiter des Verlags und daran interessiert uns für diesen Titel eine Leseprobe zu schicken? Dann klicken Sie hier... | |||||||
| Das sagen unsere Leser | |||||||
| Zu diesem Titel existieren noch keine Rezensionen unserer Leser. Wenn Du möchtest, kannst Du eine Rezension zu diesem Titel beisteuern. Klicke dazu hier... | |||||||






























