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Comic-Besprechung - Spider-Man: American SonGeschichten:
Spider-Man: American Son: Autor: Brian Reed Story: Als Norman Osborn noch der mächtigste Mann der Welt war, hat er für seinen Sohn eine Rüstung geschaffen, die auch Harry Osborn in einen Superhelden, den American Son, verwandeln sollte. Doch Harry nahm das Geschenk seines Vaters nicht an und wollte sich lieber seinem Café widmen. Umso rätselhafter wirkt das plötzliche Auftauchen des American Son. Sein wenig heldenhaftes Auftreten ruft Spider-Man auf den Plan, der sich zum einen um seinen Freund Harry sorgt und zum anderen die Schurken vor den Methoden des geheimnisvollen Helden beschützen will. Doch auch die junge Reporterin Norah Winters ist an American Son und der Geschichte hinter der Rüstung interessiert. Bei ihren Recherchen deckt sie auf, wer sich wirklich in der Rüstung versteckt und begibt sich dadurch in größte Gefahr.
Meinung: Brian
Reed gelingt es, die umfangreiche Vorgeschichte Harry Osborns und der
American Son Rüstung souverän auf das Notwendigste zu reduzieren und
öffnet dadurch auch neuen Lesern Tür und Tor. Mit Hilfe der Front-Line
Reporterin Norah Winters fasst er die Ereignisse kurz zusammen und
startet dann in eine spannende Geschichte um den Träger der American Son
Rüstung. Interessant ist hier vor allem der Versuch, den Leser
möglichst lange im Unklaren zu lassen. Zwar werden immer wieder kleine
Fährten gelegt, die Auflösung ist dennoch überraschend. Und auch wenn
man schnell meint den Plot durchschaut zu haben, so hat der Autor doch
noch die ein oder andere Überraschung parat. Ansonsten
gibt es an der Arbeit von Brian Reed wenig auszusetzen. Die Handlung
bewegt sich zügig auf den Höhepunkt, zu um dann die Konsequenzen zu
behandeln und kommenden Autoren die Möglichkeit zu bieten, weitere
Geschichten um den American Son zu erzählen. Fazit: American Son ist eine in sich abgeschlossene Geschichte um die American Son Rüstung, die ohne viel Vorwissen verstanden werden kann. Der Autor nimmt auch unbedarfte Leser an die Hand und liefert alle nötigen Hintergrundinformationen. Dass Harry Osborn im Mittelpunkt steht, ist eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Verdächtigen. Außerdem thematisiert der Comic Norman Osborns Schicksal nach The Siege und gibt erste Hinweise darauf, wie es mit dem grünen Kobold weitergehen könnte. Leser die einen leichten Einstieg in den großen Spider-Man Kosmos suchen, bekommen hier ein Gefühl für die Spider-Man Comics und erhalten einen ersten Überblick über einige der Hauptakteure in Peter Parkers Welt.
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Spider-Man: American Son Autor der Besprechung: Marcus Koppers Verlag: Paninicomics Preis: € 12.95 116 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 18.04.2011 | ||||||
| Kategorie: | Spider-Man | ||||||
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