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Comic-Besprechung - Blake & Mortimer 16: Der Fluch der dreißig Silberlinge 1

Geschichten:

La Malediction Des Trente Deniers: Tome 1: La Manuscrit de Nicodemus

Autor: Jean van Hamme
Zeichner: René Sterne, Chantal de Spiegeleer

Story:

Ein Hirtenjunge macht bei einem Erdbeben im äußersten Süden der Peloponnes eine unglaubliche Entdeckung. Scheinbar ist er auf den Nachlass von Judas Ischariot gestossen, den 12. Jünger Jesu, der Mann, der Jesus für dreißig Silberlinge verraten hat.

Während Captain Francis Blake nach Amerika muss, um das FBI bei der Suche nach Olrik zu unterstützen, der bei einer Aufsehen erregenden Flucht aus dem Gefängnis von Jacksonville entkommen konnte, erhält Philip Mortimer eine Einladung von Dr. Georgios Markopoulos, dem Chefkonservator des archäologischen Nationalmuseums in Athen. Markopoulos bittet Mortimer, ihm bei der Aufklärung einer äußerst mysteriösen Angelegenheit zu helfen.

Scheinbar steckt hinter der Flucht von Olrik der schwerreiche Unternehmer Belos Beloukian, alias Rainer von Stahl, ein Nazi der ersten Stunde, der nach dem Krieg mit einem gewaltigen Schatz untertauchen konnte. Und während Blake Olrik noch in den Staaten sucht, befindet sich dieser schon auf der Yacht seines Gönners im Mittelmeer. Auch von Stahl ist hinter den dreissig Silberlingen her, aber er will sie als Waffe benutzen, als Waffe der ewigen Verdammnis - um mit ihr die ganze Welt zu beherrschen und für alle Ewigkeit der Herr des Bösen zu sein.



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:

Kaum ein anderer Autor und Zeichner hat sich wohl mit nur einer Serie fast unsterblich gemacht. Als Edgar Pierre Jacobs 1950 mit dem ersten Teil von Der Kampf um die Welt seine Protagonisten Blake und Mortimer zum Leben erweckte, konnte wohl niemand annehmen, dass auch fast 60 Jahre später diese Serie nichts an Attraktivität verloren hat. Mit dem ersten Teil von Der Fluch der dreissig Silberlinge liegt mittlerweile der 16. Band der Serie vor.

Schaut man sich das Gesamtwerk von Jacobs an, dann drehten sich die Originalgeschichten entweder um die Themen Science Fiction, Verbrechen oder Archäologie. Gemeinsam mit Ted Benoit hatte Jean van Hamme mit Der Fall Francis Blake und mit Unheimliche Begegnung die Genres Verbrechen und Science Fiction umgesetzt, fehlte jetzt noch das Thema Archäologie. Deshalb griff er mit der Geschichte um den sagenumwobenen Judaslohn, der - wenn er in die verkehrten Hände fällt - den Zorn Gottes weckt, und die Menschheit ins Verderben stürzt.

Im übertragenen Sinn ist René Sterne mit dieser Geschichte auch ins Verderben gestürzt. Sterne sollte Nachfolger von Ted Benoit werden, der erwog, ganz aus der Serie auszusteigen und stürzte sich mit Elan in diese neue Aufgabe. Sterne, der mit seiner Frau Chantal de Spiegeleer in der Karibik lebte, verstarb, bevor er die Arbeiten beenden konnte, vermutlich an den Folgen eines Schlaganfalls. Seine Frau, die als Koloristin während des Entstehungsprozesses in die Arbeiten einbezogen war, beschloss, die Geschichte in Gedenken an ihren Mann zu beenden. Zur Unterstützung holte sie sich Etienne Schréder, der schon Benoit bei Unheimliche Begegnung assistierte.

Gemeinsam ist es ihnen gelungen, die Geschichte um Blake und Mortimer quasi ohne Bruch fertigzustellen, eine weitere Geschichte, die das Herz eines jeden Comic-Liebhabers höher schlagen lassen dürfte. Die Freude darüber dürfte wohl nur durch das Erscheinen des abschließenden Folgebandes übertroffen werden.



Fazit:

Auch nach mehr als sechzig Jahren ist das Konzept der Geschichte nie langweilig. Wer weiß, ob E. P. Jacobs das ganz alleine so hinbekommen hätte.



Blake & Mortimer 16: Der Fluch der dreißig Silberlinge 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Blake & Mortimer 16: Der Fluch der dreißig Silberlinge 1

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 12,00

ISBN 13:
978-3-551-02336-0

56 Seiten

Blake & Mortimer 16: Der Fluch der dreißig Silberlinge 1 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • alte Bekannte - gute und böse
  • nach Ted Benoit, Andre Juillard und Bob de Moor hat man mit Sterne und De Spiegeleer ein würdiges Zeichnerpaar gefunden, das es leider nicht mehr gibt.
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(6 Stimmen)
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Rezension vom: 30.03.2011
Kategorie: Blake und Mortimer
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