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Comic-Besprechung - Blackest Night 3

Geschichten:
US- Blackest Night 3 "Blackest Night"
Autor: Geoff Johns, Zeichner: Ivan Reis, Farben: Alex Sinclair

US - Blackest Night: Tales of the Corps 1 "Tales of the Indigo Tribe"
Autor: Geoff Johns, Zeichner: Rags Morales, Farben: Nei Ruffino

US - Blackest Night: Tales of the Corps 2 "Tales of the Red Lantern Corps: Fly away"
Autor: Geoff Johns, Zeichner: Eddy Barrows, Farben: Nei Ruffino

Story:

Dieser Comic enthält drei Storys:

Der Flash und Green Lantern kämpfen noch verzweifelt gegen die Black Lanterns, ohne diesen großen Schaden zuzuführen. Gerade als Atom alias Ray Palmer das Herz entrissen werden soll, greifen die Lanterns vom Indigo Corps ein. Mit Hilfe ihrer Ringe zerstören sie die Black Lanterns und befreien die Helden. Diese Lanterns sind auf die Erde gekommen, um Hal Jordan mitzunehmen. Er soll die Lantern Corps vereinigen und somit eine Waffe gegen die Untoten erschaffen. Doch plötzlich greifen die Black Lanterns wieder an und erwecken alle toten Schurken im JLA Hauptquartier zum Leben.

Im Sektor 3544 kämpften gerade eine gelbe gegen eine grüne Lantern, als der Indigostamm dazustößt. Schnell und ohne große Mühe töten die geheimnisvollen Lanterns die beiden Kontrahenten.

Auf dem Planeten Havania lässt es sich Prinzessin Bleez gerade gut gehen, als sie von einem Diener zurück ins Schloß geholt wird. Ein neuer Verehrer sei angekommen. Dieser offenbart sich schnell als  Yellow Lantern und entführt Lady Bleez. Auf seinem Heimatplaneten will er sie züchtigen, was aber, dank eines Überraschungsangriffs des Green Lantern Corps, misslingt. Bleez kann fliehen, doch im All wird sie eingeholt. Während des Kampfes entwickelt Bleez soviel Zorn, dass sie als Trägerin der Red Lantern auserwählt wird. Mit der Kraft des roten Ringes schafft sie es, ihren Peiniger zu töten.



Meinung:

Die Blackest Night beherrscht nun schon seit Monaten das DC-Universum und ein Ende ist nicht in Sicht. Über die Erde wurde ein dunkler Schatten gelegt und zahlreiche eigentlich tote Helden und Schurken erwachen wieder zum Leben und töten ihre ehemaligen Freunde. Das Ganze soll die Erde bzw. das komplette Universum ewigen Frieden bringen. Ausgedacht hat sich dieses Geoff Johns, welcher dieses DC-Megacrossover 2009 in den Vereinigten Staaten startete. Panini veröffentlicht mit der Blackest Night Heftreihe die grundlegende Handlung und ergänzt sie durch zahlreiche Tie-Ins und Oneshots, wie beispielsweise die Blackest Night Sonderbände.

In der dritten Ausgabe kommen die JLA-Helden der Lösung des Untoten-Problems einen kleinen Schritt näher. Dafür wurde extra der Indigo-Stamm von Geoff Johns eingeführt, welcher auf einer querformatigen Doppelseite die Strategie gegen die Black Lanterns vorstellt. Wirklich viel bringt dieses Wissen den Helden aber im Moment nicht, da in dieser Ausgabe die Black Lantern Justice League aufersteht. Hierbei handelt es sich um zahlreiche ehemalige Gegner der JLA, die diese "klugerweise" in ihrem Hauptquartier zur ewigen Ruhe gelegt haben.

Diese Ausgabe enthält aber nicht nur Action, sondern auch einige tiefgründige Gespräche, wie zum Beispiel als der Flash Hal Jordan ins Gewissen reden will. Dies wirkt unfreiwillig komisch, da der Flash hier den kleinkarierten kurzfristig denkenden Helden spielt, während Hal Jordan schon globaler denkt. Dies ist nicht wirklich verständlich, denn der Flash müsste wissen, dass die Blackest  Night keine lokale Krise ist. Ist ja schließlich nicht sein erster Weltuntergang, der hier bevorsteht.

Da hat Geoff Johns dem Flash also einen Gutmenschen-Charme verpasst, welcher nicht wirklich glaubwürdig ist. Über diese erzählerische Schwäche mal hinweggesehen, ist die Handlung aber spannend und gibt dem Leser Hoffnung und Verzweiflung gleichsam mit auf den Weg.

Wie bereits in den ersten beiden Ausgaben, wird der zweite Teil des Heftes von Tales of the Corps gefüllt. Die beiden Storys haben eine starke Handlung, die sehr gut die Differenzen und feindseligen Aktivitäten zwischen den Lantern Corps verdeutlicht. Der Indigo-Stamm bleibt trotz des Oneshots immer noch geheimnisvoll, was auch daran liegt, dass die Sprache der Wesen hier nicht übersetzt wird. Bis dato, weiß der Leser also nicht, was ihn hier erwartet, außer einem verdammt starken Lantern-Abzweiger. Die zweite Story enthält viel Brutalität und Hass, genauso wie es zu den Red Lanterns passt. Geoff Johns überzeugt mit den Tales of the Corps-Erzählungen ebenfalls auf ganzer Linie.

Nun ist der Autor nur eine Seite der Medaille. Ivan Reis gibt der Story wieder einen düsteren morbiden Touch und setzt den Plot in detailreiche beeindruckende Bilder um. Besonders der Tod der zweiten Hälfte von Firestorm wurde erschreckend intensiv dargestellt. Rags Morales und Eddy Barrows stehen dieser Einschätzung mit ihren Arbeiten zu Tales of ... in nichts nach. Auch hier gibt es überzeugende Grafiken, welche den hohen Ansprüchen der Leser an dieses DC-Event gerecht werden.



Fazit:

Die dritte Ausgabe setzt die Blackest Night im weiterhin hohen Niveau fort. Der Indigo-Stamm gibt dem Leser neue Hoffnung, welche aber sofort von der Justice League der Untoten zunichte gemacht wird. Es herrscht also weiterhin Chaos im DC-Universum und es macht Spaß, diesem Ereignis beizuwohnen. Auch die beiden One-Shots zu den verschiedenen Lantern-Corps sind gelungen, sodass insgesamt ein positives Fazit gezogen werden kann. Die Handlung ist spannend und die Zeichnungen beeindruckend. Da kann guten Gewissens eine Empfehlung ausgesprochen werden.



Blackest Night 3 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Blackest Night 3

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 4,95

52 Seiten

Blackest Night 3 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • abwechslungsreiche Handlung
  • interessante Oneshots über die Lantern-Corps
  • gelungene Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • die Untoten erzählen ziemlich viel
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
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Rezension vom: 12.12.2010
Kategorie: Blackest Night
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