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Comic-Besprechung - Franka 14: Das portugiesische GoldschiffGeschichten: Das portugiesische Goldschiff Autor, Zeichner, Tuscher: Henk Kujpers Story:
Nach ihren von Feinden verursachten Startschwierigkeiten, wagt Franka einen weiteren Anlauf als Privatdetektivin. Von der Sicherheitschefin des Reichsmuseums erhält sie den Auftrag, heraus zu finden, was der Meisterdieb "Risiko Eins" plant, da er offensichtlich ganz gezielt bestimmte Kunstwerke zu stehlen versucht. Das allerdings erweist sich als Fehler, denn sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn und vergisst dabei wachsam zu bleiben. Auch als Rix sie überlistet, und dass an sich bringt, was er haben will, verändern sich ihre Gefühle ihm gegenüber nicht. Immerhin weiß sie jetzt wenigstens, dass er hinter der seit 1612 verloren geglaubten legendären Goldmine des Sultans von Salang her ist. Ganz offensichtlich weisen die Kunstschätze, die er an sich gebracht hat, den Weg dorthin. Nun hat er genug zusammen, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, doch bevor er die Informationen richtig deuten kann, wird er von Mae Wings entführt, einer Bekannten von Franka. Letztere bleibt alleine zurück und ist doch nicht bereit aufzugeben. Dabei ist ihr weniger wichtig, ob das Gold in die richtigen oder falschen Hände gerät, sie will einfach nur den Mann ihres Herzens zurückbekommen. Meinung: Das portugiesische Goldschiff ist der Auftakt zu einem Zweiteiler, der
mit Die Augen des Rudergängers abgeschlossen wird.
Überraschenderweise führt Henk Kuijpers gleich zwei Neuerungen ein:
Franka darf sich das erste Mal richtig in jemanden verlieben und teilt
sogar das Bett mit ihm, zum anderen gibt es diesmal auch erstaunlich
viele Nacktszenen. Zwar bleibt der Künstler sehr dezent, aber der nackte
Busen der jungen Frau ist zu sehen, auch bei Rix wird oft nur der
Intimbereich verdeckt. Aber nicht nur das zeigt, dass die Reihe erwachsen geworden ist. Die
Geschichte wirkt frivoler und verspielter, ist etwas komplexer als die
der früheren Alben und wagt insgesamt mehr. Das steigert die Spannung
ungemein. Immer wieder gibt es neue Aspekte in der Geschichte, die man
so noch nicht gelesen hat, auch die Figuren gewinnen ein wenig an Tiefe. Das Ganze garniert Kuipers mit einem ordentlichen Schuss Humor, Witz und
Erotik, die sich durchaus sehen lassen kann. Die Figuren wirken jetzt
in sich stimmig und man merkt sehr deutlich, dass er ziemlichen Spaß
hat, vor allem bei der freizügigen Darstellung seiner Heldin. Dass das
ganze ein wenig naiv wirkt, gibt der ganzen Geschichte noch mehr
Atmosphäre. Fazit: Der vierzehnte Band der Franka-Reihe erweist sich einmal wieder als kleiner Höhepunkt, denn Das portugiesische Goldschiff hat Charme, Humor und Spannung, die der Episode viel Atmosphäre verleihen.
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Franka 14: Das portugiesische Goldschiff Autor der Besprechung: Christel Scheja Verlag: Epsilon Verlag Mark O. Fischer Preis: € 10,00 ISBN 13: 978-3932578045 48 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 04.11.2010 | ||||||
| Kategorie: | Franka | ||||||
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