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Comic-Besprechung - Valerian & Veronique 21: Der Zeitöffner

Geschichten:

L'Ouvretemps

Autor: Pierre Christin, Zeichner: Jean-Claude Mézières



Story:

Auf dem Planeten Simlan, wo Valerian einst einen Wettbewerb um die Wiederbevölkerung gewonnen hat, wütet der Krieg. Die Wolochs, riesenhafte Steine aus dem Nichts, attackieren hier wie auch andererorts alles, was das zivilisierte Universum ausmacht. Diese Wolochs halten sich für die Zukunft des Universums, sie erschaffen keine Zivilisation, aber alle großen Zivilisationen, die vor ihnen existieren, müssen verschwinden, um für sie Platz zu machen. Lediglich für zweitrangige Aufgaben, die sie aufgrund ihrer Physis nicht selbst erledigen können, benutzen sie anderen Lebewesen, die ebenso wenig Moral besitzen, wie sie selbst.

Die große Hoffnung des freien Universums beruht auf einem unscheinbaren Gegenstand: dem Zeitöffner. Er soll die Macht haben, die Wolochs wieder zurück ins Chaos zu stoßen. Doch wird es Verlerian und Veronique gelingen, die Macht des Zeitöffners zu nutzen? Und was erwartet sie am Ende ihres Weges?



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:

Kombul, der gefährlichste Gefangene von Galaxity, ist geflohen. Er will sich zum Diktator über die ganze Welt machen. Mit einer Raum-Zeit-Maschine, die er bei der Flucht gestohlen hat, kann er sich frei in der Weltgeschichte bewegen. Valerian und Veronique folgen Kombul mit Hilfe des Raum-Zeit-Sprungs in das New York des Jahres 1986: eine Ruinenstadt, die durch eine Wasserstoffbombenexplosion völlig zerstört wurde und in der es nur noch wenige Überlebende gibt ...

So hat die Geschichte von Valerian und Veronique angefangen, vor etwa 40 Jahren.

1970 (1978 auf deutsch bei Carlsen) erschien mit Die Stadt der tosenden Wasser der erste Band einer der - und nicht nur - schönsten Science Fiction Serien im Comic Bereich. Die deutsche Ausgabe des ersten Bandes war nicht nicht nur der Beginn einer weiteren Serie, das war damals mit der Beginn eines neuen Comic Zeitalters in Deutschland - fern ab von Superman, Fix und Foxi und Micky Maus. Carlsen hatte Tim und Struppi im Programm und eine der ersten Serien im Albenformat waren die Geschichten um die beiden sympathischen Raum- und Zeitagenten.

Seit dem hat sich viel getan, nicht nur im deutschen Comic-Universum - auch in dem zeitlich und räumlich nicht begrenzten Raum, der Valerian und Veronique zur Verfügung stand. Waren Valerian und Veronique in frühen Zeiten ausreichend, ein fantasievolles und gagreiches Science Fiction Märchen zu erzählen, so nahm die Zahl der handelnden Figuren mit zunehmender Zeit fast quadratisch zu. Neben den Besatzungsmitgliedern des Forschungsschiffs, sind da natürlich noch Mis Ky-Gai und Mister Drh und nicht zu vergessen das skrupellose Triumvirat, das den Planeten Rubanis regiert.

Zunehmend mußte man die älteren Bände der Serie noch einmal zu Rate ziehen, um den Geschehnissen im großen Nichts folgen zu können. Christin und Mézières taten sich immer schwerer, neue fantastische Welten und faszinierende und fesselnde Abenteuer zu erfinden. Trotzdem gelang es ihnen immer wieder aufs Neue, kurzweilige, bisweilen hintersinnige und erfrischende Geschichten zu erzählen.

Vielleicht ist es eine kluge Einsicht, nach dieser langen Zeit, die Geschichte wirklich enden zu lassen und die Protagonisten an ihre Ursprünge zurückzuführen.
Aber bitte, bitte - nicht, dass es zukünftig die Abenteuer des kleinen Verlerian gibt!



Fazit:

Kurzweilige, erfrischende und bisweilen hintersinnige Lektüre, die ihresgleichen sucht - aber jetzt wohl definitv abgeschlossen ist.



Valerian & Veronique 21: Der Zeitöffner - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Valerian & Veronique 21: Der Zeitöffner

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 12,00

ISBN 13:
978-3-551-02571-5

64 Seiten

Positiv aufgefallen
  • die Klassiker-Bewertung ist für die gesamte Serie
  • gut, dass es jetzt noch eine Gesamtausgabe geben wird
Negativ aufgefallen
  • schade, dass es zu Ende ist
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Rezension vom: 25.10.2010
Kategorie: Valerian und Veronique
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