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Comic-Besprechung - Storm 14: Die Hunde von MardukGeschichten:Storm: De Honden van Marduk Autor: Martin Lodewijk, Zeichner: Don Lawrence Story: Marduk, Hohepriester,
Alchemist und Theokrat von Pandarve, bestimmt von seiner Zitadelle aus,
die auf den Spitzen eines Bergrückens im äußersten Norden des Planeten
liegt, die Geschicke der gigantischen Welt von Pandarve. Aber er hat nur ein
Ziel - er will die Anomalie in die Hände bekommen - die Anomalie, Storm,
der sich - tausende Kilometer entfernt - mit seinen Freunden Rothaar
und Nomad gerade von dem Abenteuer und den Strapazen mit dem
Berufsmörder Renter Ka Rauw erholt. Marduk setzt spezielle Spürhunde auf
Storm an, Hunde, die über ein Video mit seiner Zentrale verbunden sind. Der Zufall will es,
dass Storm dem Hund, der ihn aufspürt, das Leben rettet. Doch nicht nur Marduk
ist hinter der Anomalie her, auch eine Gruppe von Widerstandskämpfern
erhofft sich von Storm Hilfe für die Freiheit von Pandarve. Storm befindet sich erneut in der Zwickmühle. Auf der einen Seite die Widerstandskämpfer, denen es gelingt. ihn gefangen zu nehmen, auf der anderen Seite Marduks Hundemensch, der ihm mit humaner Animalität auf der Spur ist. Wie so oft, kommt es alles anders als man denkt. Meinung: Man muss schon ein sehr
aufmerksamer Leser der Serie Storm sein, um zu erkennen, dass Don
Lawrence und Martin Lodewijk für Die Hunde von Marduk ein Thema
aufgenommen haben, dass in Band 11 der Serie, Das Labyrinth des Todes”,
ihren Ursprung nahm. Auf Seite 19 dieser Geschichte betreten Storm
und Nomad zum ersten Mal die Stadt Mardukan, dessen Ummauerung von der
theokratischen Garde mit ihren telepathischen Wachhunden besetzt war. Genau diese
telephatischen Wachhunde - oder spezielle einer davon - sind Dreh- und
Angelpunkt der Geschichte, die ein wenig an den Haaren herbeigezogen
daher kommt. Das mag für sich und diese Serie nicht grundsätzlich
ungewöhnlich sein, aber bei aller Ungewöhnlichkeit, mit der man sich im
Universum von Pandarve längst abgefunden haben sollte, entbehrt diese
Geschichte auch dem letzten Funke der Glaubwürdigkeit - selbst in einer
Welt, wo andere Naturgesetze gelten als auf der Erde. Statt
Abenteuerlichkeit bleibt so eher ein ganz komisches rührseliges Gefühl,
statt der erhofften Spannung eine fast langweilige Vorhersehbarkeit. Gott sei Dank, dass es den redaktionellen Teil Der lange Weg
zu Storm gibt, denn diese Finessen bleiben wohl sonst nur wirklich
eingefleischten Kennern der Serie und sehr engen Freunden der Autoren
vorbehalten. Allenfalls könnte man den Chef der Widerstandskämpfer als
Fidel Castro identifizieren, aber das war es auch schon. Bleibt zu resümieren, dass Die Hunde von Marduk eher eine der schwächeren Geschichten um den Universalhelden Storm ist, die trotzdem von der grandiosen Aufmachung der Gesamtausgabe um den charismatischen Helden eine Empfehlung bleibt. Fazit: Für den Sammler ein absolutes "must have”, für alle anderen ein eher schwächelndes Abenteuer. |
Storm 14: Die Hunde von Marduk Autor der Besprechung: Stephan Schunck Verlag: Splitter Verlag Preis: € 15,80 ISBN 13: 978-3-940864-63-5 64 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 26.09.2010 | ||||||
| Kategorie: | Storm | ||||||
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