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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 29

Geschichten:
Die Nationalmeisterschaft beginnt!!, Genius 247 – 255
Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tuscher: Takeshi Konomi

Story:
Die Seigaku Junior High hat es geschafft und gehört zu den Teilnehmern an der Tennis-Nationalmeisterschaft. Die jungen Spieler wissen bereits, dass sich unter den konkurrierenden Mannschaften alte Bekannte befinden, aber es gibt auch starke Teams, denen sie noch nie begegneten. Auch diese fiebern dem Ereignis entgegen, insbesondere das junge Ausnahmetalent Kintaro Tohyama von der Shitenhoji, der so alt wie Ryoma Echizen ist und hofft, sich mit ihm messen zu dürfen.

Für die Seigaku gibt es kurz vor Beginn des ersten Matches eine dicke Überraschung: Kunimitsu Tezuka ist zurück und hat sich offensichtlich gut von seiner schweren Verletzung erholt. Für die Trainerin ist es keine Frage, dass er seinen Stammplatz wieder einnimmt. Shuichiro Ooishi, der Tezuka als Kapitän vertrat, sieht das anders, denn er möchte das eingespielte Team nicht auseinanderreißen. Tezuka muss erst beweisen, dass er immer noch der beste Spieler ist, wenn ein anderer seinetwegen auf die Reservebank soll. Wird Tezuka die Herausforderung gewinnen?

Im Auftaktmatch trifft die Rokkaku auf die Higa aus Okinawa. Letztere macht sich sogleich unbeliebt, denn die Spieler sind arrogant und bedienen sich unfairer Mittel - schießen sogar einen Ball auf Oji, den alten Trainer der Rokkaku, so dass dieser ins Krankenhaus muss. Die Rokkaku verliert, und für die Seigaku ist es Ehrensache, sich für die Gemeinheiten, die gegenüber dem befreundeten Team begangen wurden, zu revanchieren. Kann Ryoma den riesigen Kei Tanishi, der eine immense Kraft und viele Tricks vereint, besiegen?

Meinung:
Nachdem sich die Seigaku die Teilnahme an der Nationalmeisterschaft erkämpft hat, dürfen die Spieler – wie auch die Leser – eine kleine Verschnaufpause einlegen. Jedes Team-Mitglied bereitet sich auf seine Weise auf das Turnier vor, und das Mannschaftskarussell dreht sich noch einmal. Zwischen Ryoma und Kintaro, die einander sehr ähnlich (Ausnahmetalente) und doch grundverschieden (der eine ist sehr emotional und lebhaft, der andere total ‚cool‘) sind, kommt es zu einer ersten Begegnung, die ahnen lässt, dass die beiden einander früher oder später auch auf dem Platz gegenüberstehen werden, damit der Bessere ermittelt werden kann.

Das Turnier beginnt schließlich mit dem Spiel der Roakkaku gegen die Higa. Sogleich wird daran erinnert, dass sich nicht jedes Team an die Regeln des Fairplays hält. Der Kontrast zwischen Higa und Seigaku oder anderen Mannschaften, die durch ein gutes Spiel und nicht durch Fouls gewinnen wollen, könnte kaum größer sein. Die Higa-Spieler wirken wenig sympathisch, und so hofft man, dass sie – im nächsten Band – einen empfindlichen Dämpfer erhalten. Sie unterscheiden sich auch durch die Sprache, den Okinawa-Dialekt, von den anderen Teams; ein kleines Detail, das zeigt, dass sich Takeshi Konomi viele Gedanken über seine Charaktere macht, selbst wenn sich alles nur um Tennis und nochmal Tennis dreht, während andere Themen so gut wie gar nicht angeschnitten werden.

Trotzdem ist die Story spannend und zieht den Leser in den Bann. Man muss nicht einmal ein großer Tennis- oder Sport-Fan sein, um Spaß an der Serie zu haben. Die sympathischen/unsympathischen Charaktere, die ihre Rollen erfüllen, tun ein Übriges, um für zusätzliche Konflikte, Dramatik oder humorige Einlagen zu sorgen.

Die Zeichnungen sind von gleichbleibender Qualität und haben sich im Laufe der Zeit nicht verändert (was man bei anderen länger laufenden Serien öfters beobachten kann, z. B. bei „Kenshin“ und „Bastard!!“). Das Cover ist repräsentativ für den Inhalt. Die Augen und die langen, kantigen Extremitäten sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber angesichts der Dynamik, die den Bildern innewohnt, und der abwechslungsreichen Gestaltung der Panels sieht man gern darüber hinweg.

Fazit:
„The Prince of Tennis“ ist eine der Top-Serien aus der Manga-Anthologie „Shonen Jump”. Sie wendet sich in erster Linie an Jungen ab 12 Jahre, die sich für Sport begeistern, den Mannschaftsgeist und Fairplay über alles schätzen, Freude an packenden Zweikämpfen haben und sich (noch) nicht für Mädchen interessieren. Ihnen wird eine spannende Reihe geboten, die sich auf das Thema konzentriert und alles andere, was weniger reizvoll scheint, weglässt. Das mag sich recht einseitig anhören, ist es eigentlich auch, aber Takeshi Konomi schafft es dennoch, die Leser mit jedem neuen Band zu fesseln. Man sollte der Reihe eine Chance geben.

The Prince of Tennis 29 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 29

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-249-1

184 Seiten

Positiv aufgefallen
  • spannende Handlung
  • sympathische Charaktere
  • dynamische Zeichnungen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 23.08.2010
Kategorie: The Prince of Tennis
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