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Comic-Besprechung - 100% DC 27 Wonder Woman 4: Der Aufstieg des Olympiers

Geschichten:
Story: Gail Simone, Zeichner: Aaron Lopresti, Bernard Chang, Farben: Brad Anderson, Tuscher: Matt Ryan, Übersetzer: Steve Kups;

Story:
Sie ist wieder da! Schön wie Aphrodite, Klug wie Athene, Stark wie Herkules und Mutig wie eine Amazone. Diana Amazonenprinzessin und Tochter der Amazonenkönigin Hippolyta.

Diesmal bekommt es Wonder Woman mit Göttervater Zeus persönlich zu tun. Dieser will die Amazonen in den seiner Meinung nach wohlverdienten Ruhestand schicken. Dafür schafft er ein Heer von neuen Amazonen, diesmal sind es allerdings Männer. Ihr Anführer ist Achilles, König der Olympier. Um den Frieden auf der Welt zu erhalten befiehlt Zeus den Olympiern alle Waffen auf der Welt zu vernichten. Natürlich stoßen diese auf erbitterten Widerstand. Frieden lässt sich nun einmal nicht erzwingen. Vor allem nicht wenn die Menschheit gezwungen werden soll Zeus als Göttervater zu verehren.

Als wären dies nicht genug Aufgaben für die Amazonenprinzessin stellt sich ihr ein unbekannter Feind entgegen der alle verletzt oder tötet die Diana etwas bedeuten, Genozid. Geschaffen wurde diese Kreatur als Rachewerkzeug, von niemand geringerem als Professor Minerva CHEETAH.

Auf der Paradiesinsel herrscht der Ausnahmezustand, Ares, der Gott des Krieges, kocht ebenfalls sein eigenes Süppchen und spinnt eine Intrige nach der Anderen. So gelingt es ihm, dass die scheußlichsten und gefährlichsten Kreaturen der Ozeane die Paradiesinsel angreifen. Hyppolyta hat alle Hände voll zu tun um ihr Volk zu verteidigen. Wird Wonder Woman der Aufgabe gewachsen sein oder scheitern.

Meinung:
Eine wirklich interessante Story mit unerwarteten Wendungen und intelligent inszenierten Intrigen. Die verschiedenen Handlungsstränge der Geschichte, werden geschickt miteinander verwoben. Wieder einmal beweist Wonder Woman warum sie als die Beste aller Amazonen bezeichnet wird.

Wonder Woman ist eine Erfindung des US-Amerikanischen Psychologen, William Mounton Marston (09.05.1893-02.05.1947). Dieser bezeichnete sich als Feministischen Theoretiker und betätigte sich als Autor von Comics. In der Welt der Comics fehlte ihm der weibliche Gegenpart zu Superman und Batman. Also erschuf er eine Frau die die damaligen Qualitäten wie Sanftmut, Zärtlich, Unterwürfig und Friedfertig in sich vereinte, so wie Alle „Guten Frauen“ ins damalige Bild um 1940 zu passen hatten. Dabei gab er ihr das „magische, goldene Lasso“ als „Waffe“ mit. Dieses diente als Lügendetektor. Im Dezember 1941 gab Wonder Woman ihr Debüt im Allstar Comic 8. Als Vorlage zu Wonder Woman diente dem Autor seine eigene Frau Elisabeth. Die Geschichten von Marston wurden von dem Zeitungszeichner Harry Peter illustriert. Im Laufe der Jahrzehnte änderte sich das Erscheinungsbild der Amazonenprinzessin und kann als Spiegel betrachtet werden, wie die Frau im Laufe der Jahre zu sein schien. In Deutschland gab es in den 70-er Jahren die Heftserie „Wundergirl“ auch damals tauchte die kämpferische Amazone auf und emanzipierte sich von der Männerwelt. Mit dieser Figur hat die neue Wonder Woman nicht mehr ganz so viel gemein. Ihr Äußeres ist unverändert schön. Die Kleidung wurde immer knapper aber auch ihr Kampfstil ist nun brutaler und kompromissloser. Auch ein Spiegel der heutigen Welt in der wir leben. Wonder Woman ist sich selber aber treu geblieben. Sie beschützt die Ihren und ist gnadenlos gegen alle die ihre Welt und die der ihr anvertrauten Menschen bedrohen. War früher Steve Trevor der Mann an ihrer Seite, ist es nun Tom Tresser.

Titel und Rückseite des Comicbandes zeigen die Heldin. Die grandiosen und bombastischen Kampfszenen, wirken sehr lebendig wirken. Die Gesichter der einzelnen Protagonisten zeigen ihre Emotionen. Dazu wurden die verschiedenen Schauplätze der Story mit stimmungsvollen Farben versehen. Die Action kommt auf keinen Fall zu kurz.

Fazit:
Dieser Band enthält die Hefte 26-33 der aktuellen US-Reihe Wonder Woman.

Wer diesen Band in die Finger bekommt wird Schwierigkeiten haben ihn aus der Hand zu legen bis man zum Ende kommt. Die gut durchdachte Geschichte wird nur noch von den eindrucksvollen Bildern übertroffen. Wonder Woman ist und bleibt ein Vorzeige Idol für alle Frauen und Mädchen ab 14 Jahren. Aber auch Männer dürften sich für diese Geschichte begeistern. Wer die Welt der Superhelden mag kommt an diesem Band nicht vorbei Also schnell ZUGREIFEN.

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100% DC 27 Wonder Woman 4: Der Aufstieg des Olympiers

Autor der Besprechung:
Petra Weddehage

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 19,95

196 Seiten

100% DC 27 Wonder Woman 4: Der Aufstieg des Olympiers bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Tiefsinnige, actionreiche Story
  • Bekannte Charaktere, neue Feinde
  • Bildgewaltige, detailreiche Zeichnungen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
4
(1 Stimme)
Bewertung
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Rezension vom: 18.08.2010
Kategorie: 100 % DC
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