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Comic-Besprechung - Hot Dinner

Geschichten:
Hot Dinner/Paradies für zwei/Der Kosmeen-Liebesschwur
Autor: Kasane Katsumoto, Zeichner: Kasane Katsumoto, Tuscher: Kasane Katsumoto

Story:
Seit die Angestellte Yuri Shiba von ihrem langjährigen Freund von heute auf morgen abserviert wurde, hatte sie keine feste Beziehung mehr sondern nur noch wechselnde Sex-Partner. Eine Liebe, die eines Tages zu Ende ist und Kummer bereitet, will sie nicht mehr haben. Das ändert sich, als sie von Keigo Toyama, einem Kollegen aus der Planungsabteilung, für ein Projekt als Begleitung ausgewählt wird. Gemeinsam testen sie noble Restaurants und die Gewohnheiten der weiblichen Kundschaft.

Dabei geht Keigo Yuri ziemlich dreist an die Wäsche, heimlich unter dem Tisch. Er ist so geschickt, dass Yuri mehr will und sich ihm schließlich anbietet. Prompt bekommt sie eine Abfuhr und erfährt auch wieso. Die Enttäuschung ist groß, denn sie hat sich in Keigo verliebt, aber tapfer versucht sie, ihn zu vergessen. Als sie jedoch herausfindet, dass ihm ein eifersüchtiger Rivale schaden will, informiert sie ihn. Es gibt ein unverhofftes Wiedersehen …

Die Studentin Ayame möchte zwei unbeschwerte Wochen im Haus ihrer verreisten Tante verbringen. Als sie nackt durch die Zimmer tanzt, steht plötzlich ein junger Mann vor ihr. Sie hatte Takafumi auf einer Hochzeit kennen gelernt und sich in diesen ‚coolen’ Typen verknallt. Da es jedoch hieß, dass er ein Schürzenjäger sei, hatte sie sich keinerlei Chancen ausgerechnet. Als er ihr nun verrät, dass er sie auch nicht hatte vergessen können, kommt es, wie es kommen muss. Allerdings währt die Herrlichkeit nicht ewig, denn die Tante kehrt früher zurück und deckt auf, dass Takafumi nicht der ist, der er vorgab zu sein …

Risa ist ein gefragtes Model und mit ihrem Chef Sakaki liiert. Davon darf aber niemand etwas wissen, da es ihrem Image schaden könnte. Obwohl Risa davon träumt, mit Sakaki ausgehen zu dürfen wie alle anderen Verliebten auch, hält sie sich an die Regeln. Dann jedoch sieht sie ihn mit einer anderen. Ryoko gibt sich als Sakakis Verlobte zu erkennen und droht, Risas Gesicht zu zerschneiden, wenn sie nicht die Finger von Sakaki lässt und verschwindet …

Meinung:
Kasane Katsumoto ist bei Tokyopop neben Kanan Minami und Yuki Yoshihara die Spezialistin für erotische Josei-Mangas. Die Künstlerinnen wollen keineswegs Geschichten mit Realitätsbezug und einer interessanten Rahmenhandlung schaffen, sondern offerieren prickelnde Träume, wie sie manche Leserinnen vielleicht haben, aber nicht ausleben können oder wollen.

Tatsächlich sind die Storys sehr einfach gehalten und zielen nur auf ‚das Eine’ ab. Erzählt werden die Geschehnisse aus der Sicht der weiblichen Hauptfigur. Yuri, Ayame und Risa geben sich modern und aufgeschlossen, sie genießen das Leben und den Sex. Hinter dieser Fassade jedoch sind sie konservativ, fügsam und ordnen sich dem erfahrenen, dominanten Mann ohne Wenn und Aber unter. Beispielsweise kann Yuri Keigos Verführungskünsten nicht widerstehen und wirft sich ihm regelrecht an den Hals, kniet sogar devot vor ihm. Ayame lässt sich erpressen und herumkommandieren, weil sie nicht will, dass der vermeintliche Takafumi herum posaunt, dass er sie nackt sah. Risa gehorcht ihrem Chef und Lover Sakaki, obwohl sie sich ein ganz anderes Leben wünscht.

Ein ‚Hopp!’ genügt, und die jungen Frauen springen in die Betten und lassen alles mit sich machen. Dass Keigo Yuri nötigt und sie später so straff fesselt, dass Abdrücke zurück bleiben, findet sie sogar noch toll – und auch in manch anderen dieser Mangas verwischen die Grenzen zwischen heftigem, leidenschaftlichen Sex und Gewalt, zwischen Bondage- o. ä. Spielen und Erniedrigung, ohne dass die Frauen darüber klagen, im Gegenteil. Ayame und Risa machen zwar etwas andere Erfahrungen, doch im Großen und Ganzen sind auch sie nur willige Spielzeuge.

Das Durchhaltevermögen zahlt sich letztlich, anders als im realen Leben, für alle Prtagonistinnen aus – natürlich, der Manga soll schließlich Leserinnen ab 16 Jahre heiße Unterhaltung mit unermüdlichen Supermännern bieten und als Fluchtliteratur fungieren. Mehr darf man von „Hot Dinner“ nicht erwarten, und auch die zarten, manchmal skizzenhaft anmutenden Zeichnungen machen deutlich, dass die Sex-Szenen das Hauptanliegen sind und alles andere zweitrangig ist.

Fazit:
„Hot Dinner“ wendet sich wie alle Titel von Kasane Katsumoto an reifere Leserinnen, die wenigstens 16 oder 18 Jahre alt sind und zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden wissen. Der Titel bietet erotische Phantasien, die auch mal derb oder gar fragwürdig sein können und sich dem Niveau von Hentai für das männliche Publikum langsam nähern. Wer es lieber realistisch, romantisch und gefühlvoll mag, dürfte mit anderen Serien besser beraten sein.

Hot Dinner - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Hot Dinner

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-612-3

192 Seiten

Hot Dinner bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • erotische Phantasien für reifere Leserinnen
Negativ aufgefallen
  • fragwürdiges Frauenbild
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Bewertung:
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Rezension vom: 25.04.2010
Kategorie: One Shots
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