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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 33

Geschichten:
Genius 283 – 292
Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tuscher: Takeshi Konomi

Story:
Bei den Nationalmeisterschaften trifft die Seigaku Junior High im Viertelfinale auf die Hyotei, und es steht 1 : 1. Nach seiner langen Verletzungspause ist Tezuka ins Team zurückgekehrt und trifft auf Kabaji, der sich nicht nur durch einen extrem harten Schlag sondern auch dadurch auszeichnet, dass er die Techniken anderer kopieren kann. Ob Tezukas Schulter dieses Kräfte zehrende Match aushält?

Tatsächlich litt er schon seit längerem unter einem großen Problem, der Angst, seinen Arm und die Schulter wieder zu sehr zu belasten und vielleicht nie wieder Tennis spielen zu können. Daran konnte selbst die Reha zunächst nichts ändern. Erst die Begegnung mit einer Grundschülerin, die ihre Probleme auf dem Tennisplatz beharrlich in den Griff zu bekommen versuchte, gab ihm neuen Mut. Schließlich passierte etwas, das ihm half, seine psychische Barriere zu überwinden. Kann er jetzt wirklich wieder mit voller Leistung spielen und praktisch sich selber übertreffen?

Auch Ooishi hat seine Armverletzung ausgeheilt und möchte spielen. Damit ist das so genannte ‚Golden Pair’, das er mit Kikumaru bildet, wieder komplett. Werden sie nach der Pause wieder so gut harmonieren wie früher? Und wird das ausreichen gegen ein Paar, das sich seither deutlich gesteigert hat?

Meinung:
Die Serie steuert konsequent auf das Finale zu. Bis es soweit ist und der Nationalmeister feststeht, muss die Seigaku noch einige Hürden überwinden. Seit Bd. 1 sind die Gegner immer stärker geworden, und die Sympathieträger sind an ihnen gewachsen. Obwohl man davon ausgehen darf, dass es die Seigaku bis ins Endspiel schafft, bleibt stets die Frage nach dem Wie. Der Sieger einer Partie steht keineswegs von vornherein fest, und meist ist der Ausgang äußerst knapp.

Takeshi Konomi versteht es, die Spannung einzufangen, die die Zuschauer im Stadion in Atem hält, und durch unerwartete Wendungen glaubwürdig für die komplette Umkehr eines Spielverlaufs zu sorgen. Inwieweit die phantasievollen Schläge tatsächlich existieren oder Erfindung sind, das wissen nur jene Leser, die selber Tennis spielen.

Die aktuelle Handlung ist rasant, Kampf betont und dramatisch. Obwohl der Mangaka es meist vorzieht, sich absolut auf ein Match zu konzentrieren und die Geschwindigkeit der Ballwechsel auf die des Lesers beim Umblättern zu übertragen, wagt er es diesmal, für eine Unterbrechung zu sorgen, indem er in einer Rückblende erzählt, was Tezuka in Kyushu erlebte. Das Experiment gelingt, denn nicht nur verleiht er dem Charakter dadurch mehr Tiefe – selbst das ‚coole’ Tennis-Genie kennt Angst und überwindet sie, um einem Mädchen zu helfen -, sondern er verzögert gekonnt den Ausgang des Spiels und steigert dadurch die Spannung.

Der Band endet mit einem Cliffhanger, der offen lässt, ob Ooishi und Kikumaru ein Rezept finden, ihre geschickt taktierenden Gegner auszumanövrieren. In Folge wartet man gespannt auf die Fortsetzung – nach 33 Tankobons hat die Serie noch immer nichts von ihrer Spannung eingebüßt. Das rasante Tempo und die hoch dramatischen Szenen sprechen vor allem ein männliches Publikum ab 12 Jahre und Leser von Titeln wie „Slam Dunk“, „Captain Tsubasa“ und Hikaru no Go“ an.

Fazit:
Auch wenn man sich nicht sonderlich für Sport interessiert, sollte man ruhig auch mal einem Titel wie „The Prince of Tennis“ eine Chance geben. Ehe man sich versieht, wird man in die packende Handlung hineingezogen, freut sich und leidet mit den sympathischen Protagonisten. Zwar vermisst man eine Weiterentwicklung der Charaktere (und nicht immer nur ihrer Fähigkeiten) sowie Szenen abseits des Tennisplatzes, aber sie fehlen nicht wirklich, da es die Spiele stets schaffen, den Leser in den Bann zu ziehen.

The Prince of Tennis 33 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 33

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-553-8

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • packende Handlung
  • sympathische Charaktere
  • schnelle, dynamische Zeichnungen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 05.04.2010
Kategorie: The Prince of Tennis
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