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Comic-Besprechung - Drachenblut 4: Der schwarze Druide

Geschichten:
Le Sang du Dragon: 4. L’Enchanteur Iweret
Autor: Jean-Luc Istin, Zeichner: Guy Michel, Farben: Sandrine Cordurié

Story:
Hannibal Méridaec ist weiterhin auf der Suche nach dem Drachenblut. Was er dafür noch benötigt ist ein Schlüssel und den kann er nur vom schwarzen Druiden bekommen. Doch der ist schon seit Jahrhunderten tot. Nebenbei kommt aber auch noch die Vergangenheit von Mr. Puck, dem Assistenten von Méridaec, zu Tage und es zeigt sich, dass deren beider Leben schon sehr lange miteinander verknüpft ist...

Meinung:
Ob das wohl gut ist, wenn man zu Beginn der Lektüre des vierten Bandes sich unwillkürlich fragen muss, ob man das Ganze schon einmal gelesen hat? Genauso kann es einem bei Drachenblut 4 gehen. Der Plot erinnert recht stark an den dritten Band, was auch nicht weiter verwundert, denn erneut hat Jean-Luc Istin einen Blick in die Vergangenheit eingebaut. Diesmal ist Mr. Puck dran und der Leser bekommt zu sehen, wie sich Hannibal Méridaec und Mr. Puck schon vor vielen Jahren begegnet sind. Das ist insgesamt sehr interessant und aufschlussreich und zeigt auf, dass sich Istin viele Gedanken dazu gemacht hat, wo seine Charaktere herkommen und was ihre Hintergrundgeschichte ist. Aber es hätte zumindest zu Beginn spannender gemacht werden können.

Ebenfalls zu Beginn ist auch die weitergehende Suche der Crew unter Méridaec nicht sonderlich spannend gemacht worden. Erneut gilt es ein Hindernis zu überwinden, erneut gilt es ein weiteres Puzzleteil ausfindig zu machen. Das ist so ein wenig wie das in amerikanischen Fernsehserien so viel zitierte „Monster Of The Week“. Immerhin bekommt Istin auch hier im zweiten Teil der Geschichte die Kurve und schaffte es das Ganze schlussendlich doch noch spannend zu gestalten. Vor allem erfährt man noch ein paar weitere Hinweise auf den Ausgang der Geschichte, auch wenn man noch nicht dazu in der Lage sein wird diesen Ausgang vorher zu sagen.

Es wird sicher Zeit, dass die Serie zu ihrem Ende kommt. Doch wir werden wohl noch eine Weile drauf warten müssen. Band 4 ist in Frankreich erst im September 2009 erschienen, und wenn man sieht, dass zwischen Band 3 und 4 über zwei Jahre Pause lagen, ist der Abschluss der Serie wohl noch in weiter Ferne. Selbst Soleil wagt noch keine Ankündigung. Das ist sehr schade, denn man möchte doch nun schon mal gerne wissen, was es mit dem Drachenblut ganz konkret auf sich hat, wo die Hinweise aus den ersten Bänden führen und wozu vor allem die Artefakte gut sind.

Guy Michel liefert erneut eine solide, eine gute Arbeit ab. Seine Zeichnungen sind durchweg sehr sehenswert. Schiffe, Charaktere, Hintergründe sehen sehr, sehr gut aus. Besonders gut gelungen ist ihm der Kampf gegen den Schwarzen Druiden. Da wird es zwischendurch richtig gruselig.

Fazit:
Drachenblut 4 wirkt anfangs wie eine Neuauflage des dritten Bandes, setzt dann aber nach und nach eigene Akzente. Diese sind interessant, aber man empfindet durchaus eine gewisse Müdigkeit auf der inzwischen lange andauernden Suche nach Artefakten. Es wird Zeit, dass die Serie zu einem Abschluss kommt.

Drachenblut 4: Der schwarze Druide - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Drachenblut 4: Der schwarze Druide

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Bunte Dimensionen

Preis:
€ 14,00

ISBN 13:
978-3-938698-09-9

48 Seiten

Drachenblut 4: Der schwarze Druide bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Gute Zeichnungen
  • Interessante Geschichte
Negativ aufgefallen
  • Wirkt anfangs wie ein Abklatsch von Band 3
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1.14
(7 Stimmen)
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Rezension vom: 05.03.2010
Kategorie: Drachenblut
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