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Comic-Besprechung - Fix & Foxi Magazin Nr. 02/2010

Geschichten:
  • FIX & FOXI: Monströse Maskerade
  • FIX & FOXI: Fremde Freunde

Deutsche Erstveröffentlichungen

Chefautor: Tim Born, Zeichner: Nadia Enis (Chefzeichnerin), Diana Lazaru
Colorierung: Saskia Beuchel, Gerda Beuchel

Gimmick-Beilage: Luftrüssel mit Tröte

Story:

Im Gegensatz zum Debütheft unter neuer Regie, als es die beiden Füchse auf Erlebnisreise in den Südpazifik verschlug, bleiben Fix & Foxi in Monströse Maskerade, der Titelgeschichte des zweiten Hefts, im heimischen Fuxholzen.

Es herrscht Karnevalsfieber. Der Rosenmontag steht kurz bevor und mit ihm ein Karnevalszug, bei dem alle in besonders beeindruckenden Verkleidungen teilnehmen wollen. Alle sind sie dabei: Onkel Fax verkleidet sich als Dr. Watson, Lupo geht als Mönch, Fix & Foxi haben schauerliche Kostüme an. In einem Cameo-Auftritt sieht man sogar alte Kauka-Charaktere wie Hops und Stops als Hase und Igel oder Maulwurf Pauli, der sich als Karnevalsprinz in Schale geworfen hat, samt seinen Eltern.

Professor Knox wird seinem Ruf wieder gerecht und will mit einem lebensechten Wintermonster-Hologramm für Furore sorgen. Als Fix & Foxi mit dem Monster am Umzug teilnehmen, wird dieses von einem seltsamen Wesen aus einer anderen Dimension in ein echtes Monster verwandelt. Grenzenloses Chaos und helle Aufregung sind vorprogrammiert.

In der Kurzgeschichte Fremde Freunde steht diesmal Lupinchen im Rampenlicht. Das kleine Mädchen steckt mitten in der Pubertät und surft lieber im Internet, statt Oma Eusebia bei der Hausarbeit zu unterstützen. Sie verliert sich in der virtuellen Welt der Webseite Welt Woanders, wo sie eine Scheinidentität übernimmt und eine völlig neue aufregende Rolle spielen kann: Lupinella, groß, schlank, kann Französisch und Spanisch, steht auf Bungee-Jumping und Kampfsport … sie lässt sich von niemandem etwas sagen … Lebensmotto: Freie Bahn mit Marzipan!“. Ihre Freunde bemerken alsbald, dass sie immer mehr in diese gefährliche Kunstwelt abdriftet und schreiten ein ...



Meinung:

Kaum ist der Januar vorbei, steht auch schon der zweite 1. Freitag im Monat an, und der ist ja bekanntlich Fix & Foxi Tag.

Das zweite Heft führt die beim Debüt eingeschlagene Line fort. Moderne Themen, möglichst aktuell, fließen in die Geschichten ein. Tim Born als „Chefautor“ (und wer sind die normalen Autoren, von denen Born der Chef sein soll?) hat sich diesmal die fünfte Jahreszeit als Aufhänger auserkoren. Karneval oder Fastnacht ist in vielen Teilen Deutschlands ein vorchristlich-heidnischer Brauch, bei dem sich viele Menschen als Hexen, Teufel oder Monster verkleiden. Heute aus Spaß, damals um den Winter endlich zu vertreiben.

Damit ist der Schwerpunkt der Rubrik Fix & Foxi erklärt ausgemachte Sache: Artikel und Fotos bringen dem Leser die Karnevalsbräuche näher, inklusive der Alemannischen Fastnacht.

Die erste Geschichte, Monströse Maskerade ist nicht ganz so abenteuerlich wie die Titelgeschichte des Vorgängerhefts, aber immerhin gibt es ein furchterregendes Monster, dass modern-gruselig ganz Fuxholzen aufmischt, und die Zeichnungen sind einigermaßen solide geraten. Die Namen der Kreativen sind leider auch in diesem Heft nicht zu Beginn der Geschichten aufgeführt, sondern eher in Minischrift im Impressum hinten im Magazin versenkt. Das müsste nicht sein, denn schließlich gibt es keinen Grund sich zu verstecken. Vergleicht man die Namen, stellt man fest, dass Alexander Uhde nicht mehr von der Partie ist. Die Zeichnungen wirken vom Strich her daher auch etwas weniger ausgereift, gerade was Proportionen und Perspektiven betrifft (beispielsweise variiert das Monster in seiner Größe doch merklich, wenn es einerseits riesengroß wie ein Baum auf der Straße Leute verfolgt und andererseits relativ klein bei Eusebia am Tisch zum Kaffeekränzchen sitzt).

Fremde Freunde, die zweite Geschichte, bietet auf acht Seiten eine runde Geschichte mit moderner Thematik. Das Internet mit all seinen Vor- und Nachteilen ist aus dem Leben von Kindern nicht mehr wegzudenken. Nur konsequent, dass solche Inhalte in einem zeitgemäßen FIX & FOXI MAGAZIN aufgearbeitet werden. Die Colorierung ist bei dieser Geschichte einen Tick zu dunkel geraten.

Die Comics sind am Anfang und am Ende des Heftes platziert. Dazwischen gibt es jede Menge „Magazin“-Teil. Im Beitrag Fix & Foxi Tipp gibt es eine Anleitung für junge Köche, wie man „lustige Mini-Pizzagesichter“ backen kann. Desweiteren gibt es einen Ausflug in die Tierwelt, diesmal alles rund um den Tiger. Schließlich ist das Jahr 2010 das Chinesische Jahr des Tigers, und so bringt man einen interessant zu lesenden, mit reichlich Bildmaterial illustrierten Artikel über die verschiedenen Tigerarten, die Verbreitungsgebiete von Tigern und sonstiges Wissendwerte um die gestreifte Großwildkatze.

Das unvermeidliche Gimmick besteht aus zwei Luftrüsseln mit Tröte. Beim Hineinpusten entrollt sich der Luftrüssel und gibt einen närrischen Sound von sich! Helau und Alaaf!



Fazit:
Martin Söfker, der Produktmanager der New Ground Publishing GmbH, ist mit den Verkaufszahlen der Reinkarnation „sehr zufrieden“. Die Auflage wird beim zweiten Heft mit 60.000 Heften angegeben. Das sind 5000 Exemplare mehr als beim Januar-Debüt. Wer sich etwas auskennt, der dürfte diese Aussage mit Vorsicht genießen, da üblicherweise realistische Verkaufszahlen nicht schon drei bis vier Wochen nach dem Erstverkaufstag vorliegen. Die nächsten Monate werden zeigen, inwieweit wirklich gejubelt werden kann.

Heft 2 ist erneut sehr solide gemacht. Die Qualität der Wissensseiten kann überzeugen. Die Comics sind nach wie vor seitenmäßig etwas unterrepräsentiert und von ausbaufähiger Qualität. Alles in allem bis hierher ein passabler Neustart, dem man fortwährende Konstanz, gepaart mit leichter Steigerung, wünscht.

Fix & Foxi Magazin Nr. 02/2010 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Fix & Foxi Magazin Nr. 02/2010

Autor der Besprechung:
Matthias Hofmann

Verlag:
New Ground Publishing

Preis:
€ 2.95

52 Seiten

Fix & Foxi Magazin Nr. 02/2010 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • interessanter Magazin-Teil
  • moderne, ansprechende Themen in den Comics
Negativ aufgefallen
  • zu wenig Comics
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1
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Rezension vom: 17.02.2010
Kategorie: Fix & Foxi
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