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Comic-Besprechung - Die zwölf Königreiche 3: Der östliche Meeresgott & Das Blaue Meer im WestenGeschichten:Autor: Fuyumi Ono, Zeichner: Akihiro Yamada, Tuscher: Akihiro Yamada Story: Bisher waren der König von En und sein Kirin Rokuta nur Nebenpersonnen, nun rücken sie in den Mittelpunkt des Geschehens und werden Teilnehmer einer dramatischen Geschichte. Auch wenn das Volk nicht wirklich mit der Regierung von König En zufrieden ist, weil er sich für alles andere, als sein Land zu interessieren scheint, steht Rokuta doch weiterhin treu zu ihm. Dann allerdings wird Rokuta durch den Verrat eines alten Freundes in die Provinz Gen entführt, denn der dortige Vizegouverneur hat sich entschlossen, den König zu stürzen. Dafür muss dieser erst einmal die Unterstützung seines Kirin verlieren. Gefangen an dem fremden Hof erkennt Rokuta das Ausmaß der hinterhältigen Pläne und muss nun alles daran setzen, um den Bürgerkrieg im eigenen Land zu verhindern. Aber auch der König von En bleibt nicht untätig, denn er arbeitet daran, seinen Gegenspieler ohne Kampf und Blutvergießen auszuschalten. Meinung: Nach langer Zeit ist nun endlich der dritte Band um die "Die zwölf Königreiche" erschienen und beleuchtet eine weitere Facette des Fantasy-Landes, in dem Magie und seltsame Wesen die Hauptrolle spielen. Allerdings erweist sich das Intrigenspiel als recht verwirrend, da die Gegenwart immer wieder durch Erinnerungen von Rokuta unterbrochen werden, in denen man mehr über den Charakter und die Denkweise von König En erfährt, der im Roman selbst nicht zu Wort kommt. Die Intrigen werden dadurch nicht unbedingt leichter durchschaubar und vieles ist auch in der Kultur der Japaner begründet, so dass westliche Leser manchmal mit einem großen Fragezeichen über den Kopf dasitzen, wenn bestimmte Verhaltensweisen all zu fremd erscheinen. Der Doppelroman ist sehr flüssig geschrieben, nicht unbedingt so spannend und aufschlussreich, wie man sich von einem Fantasy-Buch erhoffen sollte. Da der Autor sich oft genug selbst im Weg steht, weil er sich nicht entscheiden kann, welche Altersgruppe er ansprechen möchte - bleibt die Geschichte weder Fleisch noch Fisch, vor allem diesmal ist die Geschichte viel zu komplex um von Jüngeren verstanden zu werden, während der Stil eher einfach gehalten bleibt. Wie auch schon seine Vorgänger erscheint "Die Zwölf Königreiche" als großformatiges Hardcover. Die Gestaltung sieht sehr edel aus, auch die Zeichnungen von Akihiro Yamada wirken dadurch eindrucksvoller. Fazit: "Die Zwölf Königreiche" wendet dieses Mal an Fans abenteuerlich-intriganter Fantasy, die exotische und farbenprächtige Hintergründe mit einer fantasievollen Kultur mögen, die sich ihnen nicht sofort erschließen mag. Dennoch bleibt fraglich, ob der Roman trotz seiner edlen Aufmachung wirklich Käufer außerhalb des Manga-Fandoms finden kann, da es auf dem deutschen Markt genug phantastische Werke gibt, die von der inhaltlichen Qualität und dem Ideenreichtum ihrer Autoren wesentlich spannender sind. |
Die zwölf Königreiche 3: Der östliche Meeresgott & Das Blaue Meer im Westen Autor der Besprechung: Christel Scheja Verlag: Tokyopop GmbH Preis: € 17,90 ISBN 13: 978-3867191937 272 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 26.01.2010 | ||||||
| Kategorie: | Mangas | ||||||
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