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Comic-Besprechung - Die Chroniken des Schwarzen Mondes 14: Das Ende der Zeiten

Geschichten:
La Fin des Temps
Autor: François Froideval, Zeichner: Cyril Pontet

Story:
Mit dem letzten Atemzug brach der mächtige Fluch aus Haazheel Thorn hervor, breitete sich wie eine unaufhaltsame Woge durch den Äther aus und gelangte schliesslich zum Mond, der sich, dem letzten Befehl seines Herrn gehorchend, in Bewegung zu setzen begann. Wismerhill hatte die entscheidende Schlacht im Thronsaal für sich entscheiden können, im Kampf der Erzfeinde obsiegte der Kaiser über den schwarzen Mond - doch viele lieb gewonnene Protagonisten verloren ihr Leben. Mit dem letzten Rest göttlichen Manas belebt Wismerhill die Gefallenen in einer Art Massenwiederauferstehung - nichtsahnend, dass ihm nun die Kraft fehlt, die letzte Boshaftigkeit Haazheel Thorns zu verhindern.

Der Mond hat seine Umlaufbahn verlassen, bewegt sich auf die Erde zu und wird den Planeten zerstören. Das Ende der Zeit ist gekommen, das Orakel ist von seiner Bestimmung befreit - nur Methraton, der neutrale Beschützer der Menschen, weiß einen Ausweg. Er hat eine nahezu vollkommene Welt gefunden, die es der Menschheit ermöglicht, neu anzufangen. Doch dieser Ausweg hat seinen Preis. Als die Führer der Völker den Bedingungen Methratons zustimmen, öffnet dieser die Portale und der größtmögliche Exodus kann beginnen...

Meinung:
Mit Band 13 "Die Prophezeiung" und der ultimativen Schlacht - einem einzigartigen Gemetzel - und dem Sieg Wismerhills über seinen Erzfeind waren "Die Chroniken des schwarzen Mondes" eigentlich beendet. Was jetzt mit dem allerletzten Band erscheint, ist ein wirklicher Epilog mit der Botschaft, es könnte auch weiter gehen. Die Protagonisten leben, die Menschheit ist gerettet, Fabelwesen wie Zwerge, Elfen und Orks gehen mit der alten Welt unter - bis auf die Drachen.

Knapp 20 (!) Jahre nach Beginn der Saga, nachdem François Marcela-Froideval das Orakel die Ankunft desjenigen ankündigen liess, der die Welt umstürzen würde, ist es vollbracht. In einer Geschichte, die bezüglich szenaristischer und zeichnerischer Qualität kaum zwiespältiger sein könnte, hat Froideval mit seinen beiden Mitstreitern Olivier Ledroit und Cyril Pontet einen Anti-Entwurf zu den kuscheligen Abenteuern von J. R. R. Tolkien geschaffen, der krasser kaum hätte ausfallen können. Wahrscheinlich liegt es genau an diesem Gegensatz, dass es eine eingeschworene Fangemeinde gibt, die "Die Chroniken" zu einem der erfolgreichsten Fantasy Epen der Comic-Geschichte gemacht hat.

Für die einen eine unsägliche Bildüberflutung, beherrscht von Blutorgien in sich ewig wiederholenden Gemetzeln, für die anderen eine gegen jeden Widerspruch erhabene Kult-Saga. Letztendlich werden die Verkaufszahlen für sich sprechen.

Carlsen trägt dem Kult Rechnung, in dem auch dieser Band in einer  Softcover- als auch in der ursprünglich von alten Splitter Verlag initiierten Hardcover-Ausgabe herausbringt. Damit ist die Zielgruppe wohl relativ klar definiert.  Bleibt abzuwarten, was jetzt noch kommt. Klar ist, das mit diesem Epilog die Türen weit offen stehen, dem "Ende der Zeiten" auch einem neuen Anfang folgen zu lassen.  

Fazit:
Für alle Fans, die schon die ersten dreizehn Bände geliebt haben, ändert sich bei Band 14 nichts - also ein echter Kauftipp. Für alle, die mit dieser Kunst nichts anfangen können, ändert sich auch nichts.

Die Chroniken des Schwarzen Mondes 14: Das Ende der Zeiten - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Die Chroniken des Schwarzen Mondes 14: Das Ende der Zeiten

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 12,00

ISBN 13:
978-3-551-75774-6

978 Seiten

Die Chroniken des Schwarzen Mondes 14: Das Ende der Zeiten bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • ... wie immer
  • Für Sammler auch in einer Hardcover Ausgabe erhältlich
Negativ aufgefallen
  • Nichts für Neueinsteiger - selber schuld
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(3 Stimmen)
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Rezension vom: 13.08.2009
Kategorie: Die Chroniken des schwarzen Mondes
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