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10 Jahre Die Virtonauten von Remory


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Portrait - J. Michael Straczynski

JMS - diesen 3 Buchstaben begegnet man in den letzten paar Jahren mit zunehmender Hufigkeit, vorausgesetzt man hat ein gewisses Interesse am Phantastischen. Denn hinter diesem Krzel verbirgt sich J. Michael Straczynski, der "Unaussprechliche" und Vater der berhmten Science Fiction Saga Babylon 5, der einzigen SF-Soap die es jemals schaffte, am Thron von Star Trek zu kratzen.

Doch das ist bei weitem nicht die JMSs erste Arbeit. Tatschlich hatte das Allroundgenie schon lange zuvor so ziemlich berall seine Hnde drin: Er war Reporter, Tutor, Herausgeber eines Magazins, Mediator und schmiss 5 Jahre lang eine amerikanische Rundfunksendung im Alleingang. Er verffentlichte ber 500 Artikel, Essays und Kurzgeschichten in Magazinen, schrieb ber 200 Episoden fr die verschiedensten TV-Serien und verfasste das Drehbuch fr fnf TV-Filme. Er schrieb 2 Romane, zwlf Dramen und eine Hand voll Hrspiele. Der gemtliche Mittvierziger schreibt zehn Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, auer an seinem Geburtstag, Silvester und Weihnachten. Dieser Lebensstil hat ihm denn auch schon die verschiedensten Auszeichnungen eingebracht: Von renommierten Preisen wie dem Hugo Award bis hin zu relativ wertlosen, aber um so aussagekrftigeren wie der von Science Fiction Age geprgte Beiname "The Tolstoy of Science Fiction".

Nachdem JMS in New Jersey das Licht der Welt erblickt hatte, dauerte es etwas, bis ihn sein Weg am 1. April 1981 schlielich nach Los Angeles fhrte. Obwohl er niemanden kannte und schon gar keine "Connections" hatte, machte er sich schnell einen Namen als Autor fr Auftragsarbeiten. Als sich sein Talent zeigte, erhielt er die Gelegenheit sich hochzuarbeiten, und wurde Story Editor, dann Koproduzent, Produzent und schlielich Executive Producer fr sein bis dato berhmtestes Kind: Babylon 5.

Mit dieser TV-Serie, die von JMS geschrieben und produziert wurde, bewies der Fernseh-Visionr sein enormes Talent, eine Handlung zu entwickeln, die sich ber viele zusammenhngende Episoden entfaltete, dabei jedoch von Beginn an akribisch geplant und dadurch voller Intensitt, Realismus und Charakteren war, die einem wie reale Menschen ans Herz wuchsen. Gleichzeitig enstand so ein Epos dass von zahlreichen Prolepsen geprgt war, und, wie viele Hardcore-Fiver vehement fordern, eigentlich nur durch translineare Rezeption vollstndig zu verstehen ist.
Autor dieses Portraits: Ronny Schmidt
Portrait vom: 17.07.2002
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