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Unsere Vorbereitungen laufen
Ja wie denn, es sind doch noch 16 Tage, bis wir zur Buchmesse fahren, noch 17 Tage, bis es richtig losgeht und noch ganze 19 Tage, bis ich mit dem ersten Comicfrühstück ins Geschehen eingreife. Aber die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ich gebe Euch mal einen kleinen Überblick, über das, was gerade schon fertig ist und was noch gemacht werden muss.

Werbemittel
Unsere großen Plakate zur Bewerbung der Splashpages waren veraltet. Splashmusik, Splashchat und Splashedition gibt es nicht mehr. Es musste also ein neues Plakat her. Das wurde erstellt. Dazu kam ein neues Splashcomics-Plakat, das ausschließlich Splashcomics bewirbt, inklusive der neuen Mobile App. Das wurde dann auch noch in einer kleineren Version bestellt, um unser Aufnahmepult, auf dem unser Stativ bei der Bühne steht, zu schmücken. Übrigens auf allen Plakaten mit dabei: Ein sogenannter QR Code. Wer mit einem Smartphone unterwegs ist, kann diesen mit der eingebauten Kamera scannen und bekommt alle wichtigen URLs direkt überspielt. Und wir haben uns einen kleinen Gag geleistet: Jeder Mitarbeiter bekommt einen ca. 5 auf 5 Zentimeter großen Badge mit eben diesem QR Code drauf. Wer also wissen will, wo ein Bild veröffentlicht wird, das wir gerade geschossen haben, muss dann nur noch diesen Badge scannen. Und dann haben wir uns für unser Büro noch eine Kleinigkeit überlegt: Einen kleinen digitalen Bilderrahmen, auf dem Infos zu unseren Sites präsentiert werden.

Technik
Ihr kennt das Problem vielleicht nicht so sehr, aber meine Spiegelreflex-Kamera wiegt mit Blitz einige Kilo. Und wenn man die mit dem normalen Gurt einer solchen Kamera immer am Nacken herum trägt und das fünf Tage lang, kann man danach zum Chiropraktiker gehen und sich alle Verspannungen heraus massieren lassen. Der neue Gurt, der auf den Namen Blackrapid hört, wird dieses Problem lösen. Die Kamera hängt an der Seite an einem Karabiner und über der Schulter, statt dem Nacken. Und ich kann verschiedenes Zubehör bequem an mir tragen, zum Beispiel weitere Speicherkarten.
Und da ich schon länger ein iPhone mein eigen nenne, habe ich mir gedacht, dass ich dieses auch als Aufnahmemedium für kurze Interviews nutzen kann. Zugegeben, das iRig Mic ist nicht gerade klein, aber erlaubt mir eine ausgesprochen gute Soundqualität bei kurzen Interviews und O-Tönen. Und dadurch haben wir zwei hochwertige Aufnahmegeräte im Einsatz, ich kann das zweite an andere Mitarbeiter heraus geben.

Veranstaltungen
Zwei Veranstaltungen, die ich moderieren werde, standen bereits seit einigen Monaten fest. Gestern ist noch eine dritte hinzugekommen. Am Freitag morgen um 11:00 Uhr werde ich mich - leider nur eine halbe Stunde - mit David Boller unterhalten. Präsentation und direkte Vorbereitung sind hier abgeschlossen. Jetzt werde ich mich nur noch einmal mit David abstimmen. Ich erkläre an seinem Beispiel mal die Vorgehensweise bei der Vorbereitung.

Ich kenne David seit ungefähr 5 Jahren. Wir hatten das erste Mal miteinander gesprochen, als er mit seiner Frau noch in New York lebte. Als er dann 2008 in die Schweiz zurück kam, wurde die Bekanntschaft weiter vertieft. Kein Wunder: Ich wohne ja an der schweizer Grenze. Seitdem haben wir einige Dinge zusammen gemacht, ich habe ihm beispielsweise zusammen mit unserem Kamera-Spezialisten Michael Waniek bei der Präsentation seines ersten Tell-Bandes in Winterthur geholfen. Trotz allem: Man kann sich nicht immer an alles erinnern und daher ist auch hier eine intensive Vorbereitung nötig.

Los ging es erst einmal mit der Lektüre seines autobiografischen Comics "Ewiger Himmel". Ich hatte den Comic schon lange verfolgt, aber aktuell 120 Seiten bleiben nie komplett im Gedächtnis. Also noch einmal komplett lesen. Danach ging es in die Recherche seiner Bibliografie. Was hat er konkret gemacht. Ich habe mir weitere Interviews mit ihm angesehen. So manches war noch im Gedächtnis verblieben. Aus all diesen Quellen formierten sich nun meine Notizen.
Ich habe mir nur wenige konkrete Fragen aufgeschrieben. Der Rest sind kurze Notizen zu bestimmten Ereignissen in seinem Leben. Das ist allgemein auch mein Interviewstil. Nur ganz selten setze ich auf konkrete Fragen und unterhalte mich lieber mit den Interviewpartnern.

Am Samstag morgen um 10:00 Uhr werde ich mich zusammen mit Christian Schlüter von der Frankfurter Rundschau mit den Nominierten beim Websondermann zusammen setzen. Hier ist das Ganze noch nicht so weit fortgeschritten. Im Momente stimme ich mich mit Christian darüber ab, welchen ungefähren Ablauf wir verfolgen werden. Das auch, weil wir auf der Veranstaltung eine wichtige Änderung in Bezug auf den Web-Sondermann 2012 verkünden werden. Hier können wir nicht ganz so spontan sein.

Und dann war da noch eine Veranstaltung, die nur spontan angegangen werden kann. Um 12:00 Uhr werde ich am Samstag noch einmal auf der Bühne stehen und Max Narciso bei der Präsentation seiner Zeichenkünste helfen. Der Zeichner von Anna, Bella und Caramella zeigt, was man alles mit einem Zeichentablett anstellen kann. Und Klaus Schleiter hat mich gefragt, ob ich wie im letzten Jahr vom und ins Italienische übersetze. Das mache ich natürlich gerne.

Was noch fehlt
Uns fehlt noch unser Vorspann für die Buchmesse 2011, genauer für die Videos, die wir produzieren werden. Den werden wir neu gestalten, wie das fast jedes Jahr der Fall ist. Wir werden auch noch die Einteilung der Crew vornehmen, bei der zum Teil noch nicht sicher ist, wer mitkommt. Im Moment haben wir einen Unsicherheitsfaktor. Ansonsten steht die Crew.

Technische Hilfe
Irgendwie sind wir da ganz zufällig reingerutscht. Weil wir uns mit Kostja Rohe, dem Bühnentechniker, sehr gut verstehen, haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder mit kleinen technischen Dingen ausgeholfen. Sei es eine Funkkamera oder dem direkten Draht unserer Filmkamera auf die Leinwand (um bei einem Zeichenkurs diesen für alle sichtbar zu zeigen). Das hat sich herum gesprochen. Und so haben wir im Vorfeld in diesen Tagen schon Splitter weiter helfen können, die einen Anschluss für ein iPad suchten und eine Kamera zur Übertragung auf die Leinwand brauchen. Und ganz sicher wird während der Messe wieder die eine oder andere Herausforderung auf uns zukommen.


Daten dieses Berichts
Bericht vom: 25.09.2011 - 01:15
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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