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Preisverleihung Goldener Gartenzwerg

Die Verleihung des Goldenen Gartenzwerg fand 2011 zum ersten Mal statt. Der Leipziger Comicstammtisch hatte im Verlauf der einjährigen Vorbereitungszeit ständig ein Auge auf die neuen Veröffentlichungen im Comicbereich geworfen, wodurch sich eine Vielzahl an Nominierungen ergab. Über den Blog des Comicgartens wurden mittels Kurzrezension und ausführlicher Künstlervorstellung die möglichen zukünftigen Preisträger bekannt gegeben. Als es langsam in die heiße Phase der Vergabe ging, wurde die Abstimmung eröffnet. Anfangs lediglich beim Social Network Facebook, was schnell zu einigen Unkenrufen führte, da eine Abstimmung nur für registrierte Personen möglich war. Als Alternative wurde daraufhin ein Thread im Comicguide-Forum angeboten, wo eine Registrierung zwar auch zwingend notwendig ist, diese aber in Hinblick auf Bedenken wegen Datenschutz nicht brisant ist. Im nächsten Jahr sollte eventuell über eine offene Abstimmung auf einer eigens dafür eingerichteten Plattform oder auch per E-Mail nachgedacht werden.

Anhand der offenen Stimmabgabe wurde ständig ein Überblick über die derzeitigen Platzierungen ermöglicht. Schnell schob sich Sarah Burrini mit ihrem Comicalbum Das Leben ist kein Ponyhof an die Spitze. Die Kölnerin hat beim diesjährigen Münchener Comicfest gerade erst den PENG!-Preis abgeräumt und ist, auch aufgrund ihres regelmäßigen Blogs, momentan in aller Munde. Den Bilderbuchstart konnte keiner der anderen Nominierten nachahmen, weshalb im Grunde genommen schnell der Sieger feststand. Heiß her ging es beim Kampf um Platz 2 und 3. Isabel Kreitz Graphic Novel Haarmann setzte sich quasi in letzter Minute noch gegen Schwarwels Seelenfresser (ebenfalls eine Graphic Novel) durch.
Die Vergabe des Preises, ein Gartenzwerg umrahmt von Tannen im handlichen Format, erfolgte Punkt 16 Uhr am Comicgarten-Samstag. Ohne großes Tamtam nannte Stefan Pannor die drei Gewinner und übergab den Goldenen Gartenzwerg an Sarah Burrini, welche noch einige Fragen zum Preis beantwortete und anschließend am Signiertisch Platz nahm.

Ein wenig feierlicher hätte die Verleihung rückblickend gesehen schon sein können, um den Stellenwert des Preises gleich von Anfang an hoch zu setzen und vor allem den Sinn eines Leipziger Comicpreises zu unterstreichen. Denn, sollte sich die Verleihung zu einer festen Institution beim Comicgarten etablieren, konkurriert der Gartenzwerg langfristig mit all den anderen deutschen Comicpreisen, was sicherlich kein leichtes Unterfangen sein wird. 



Daten dieses Berichts
Bericht vom: 05.09.2011 - 15:05
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Christian Recklies
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