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Das Festival ist vorbei, wir noch nicht
Eeeeeendlich die Füße hochlegen, diese geschundenen Teile unserer Körper. Es war wirklich ein Festival der langen Wege und wir haben uns die Hacken abgelaufen, um die interessantesten Teile des Festivals zu sehen. Und man hat uns in der Tat selten an unserem Tisch gesehen. Denn wir waren ganz einfach für Euch unterwegs.

Wir haben die meisten Ausstellungen gesehen und entweder in Fotogalerien oder im Film oder auch mit beidem dokumentiert. Leider haben wir das Kulturreferat nicht gefunden, denn die Burgstraße war nicht da, wo sie eigentlich hätte sein sollen laut Plan im Ausstellungskatalog. Eine andere Ausstellung, die im Weltraum, haben wir gefunden, aber leider waren am Sonntag um 11:00 Uhr noch die Pforten verschlossen.

Und eine weitere Ausstellung fand offenbar gar nicht statt, nämlich die Comicspielzeug-Ausstellung im Spielzeug-Museum. Dort hat man sich geärgert, dass an den Tagen zuvor um die 100 Besucher gekommen sind, die kostenlosen Eintritt verlangten, aber ihn nicht bekamen und zum Teil wüste Beschimpfungen hinterließen. Allerdings bestand dann auch die angekündigt Ausstellung aus einem Popeye in einer Vitrine. Die Kassiererin erzählte uns, dass das Museum eigentlich nicht hätte aufgeführt werden sollen und das keine Ausstellung vorgesehen war. Michael Kompa von der Leitung des Comicfestivals wiederum sagte uns, dass eine Ausstellung mit dem Museumsleiter vereinbart gewesen ist. Was war da nun schief gelaufen? Wir versuchen es in den kommenden Tagen heraus zu finden.

Wir haben in den vergangenen Tagen versucht ein Meinungsbild unter den Verlagen zu bekommen. Das Videoergebnis werden wir bald präsentieren. Es ist ein spannendes Ergebnis, das die unterschiedliche Wahrnehmung zeigt. Auf jeden Fall scheint das Festival ökonomisch ein Erfolg gewesen zu sein für die Verlage - zumindest für die meisten. Wobei sich in vielen Gesprächen ergeben hat, dass bei der Organisation des Events noch Verbesserungspotential besteht. Da gibt es wohl viele Baustellen, die bis in zwei Jahren abgestellt werden müssen. Wir wollen sie hier auch gar nicht aufführen. Das wird Gegenstand interner Gespräche werden.

Andererseits wurde das Festival ganz offensichtlich gut von der lokalen Presse wahrgenommen, denn man sah recht viele Fernsehteams im Künstlerhaus und in anderen Locations. Das ist eine sehr positive Entwicklung und man kann hier die Pressearbeit des Festivals nicht genug loben. Und auch das Gebäude wurde allgemein gelobt, wenn auch die Raumaufteilung kritisiert wurde.

Sicherlich ist es so, dass man nicht über Nacht zum Festivalleiter geboren wird und in die Aufgabe reinwachsen muss. So wird es sicher auch Michael Kompa und Heiner Lünstedt gehen. Wenn sie die Anregungen der Verlage aufnehmen und in die Planungen für 2013 einbeziehen, wird das nächste Comicfestival noch mehr Besucher, Verlagsvertreter, Künstler und andere Beteiligte zufrieden stellen können.

Wir werden unser gesammeltes Material weiter aufarbeiten und in den kommenden Tagen die restlichen losen Enden zusammenführen. Es geht hier also weiter mit der Berichterstattung über das Comicfestival München 2011.

Daten dieses Berichts
Bericht vom: 26.06.2011 - 23:06
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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