SZ-Diskussion zu Graphic Novels | SZ-Diskussion zu Graphic Novels - Wolfgang J. Fuchs | SZ-Diskussion zu Graphic Novels - Reinhard Kleist | SZ-Diskussion zu Graphic Novels - David Basler von der Edition Moderne |
SZ-Diskussion zu Graphic Novels - Steven Buxton von der Süddeutschen Zeitun |
Manche sagen, man muss nur "Graphic Novel" auf einen Comic schreiben, dann wird er auch für diejenigen interessant, die sich sonst nicht mal tot mit den bunten Bildchen erwischen lassen würden. Da passt es gut zum aktuellen Boom der Graphic Novels, dass das Comicfestival München 2011 mit dieser Veranstaltung beginnt.
Altmeister Wolfgang J. Fuchs befragt eine Runde von Fachleuten über das Thema im Allgemeinen und die Graphic Novel-Reihe der Süddeutschen Zeitung im Besonderen. Mit den beiden Verlegern Dirk Rehm (Reprodukt) und David Basler (Edition Moderne), Künstler Reinhard Kleist (Cash, Havanna, Castro) sowie Steve Praxton von der SZ hat er sich die passende Gesprächspartner aufs Podium geholt. Die Fragen gehen von Grundlegendem wie "Was ist eine Graphic Novel überhaupt?" bis zu Erfahrungsberichten wie "Wie fühlt sich der Verleger, wenn der Künstler statt der vereinbarten 150 Seiten ein Manuskript mit 300 Seiten abliefert und eigentlich noch gerne Ideen für 200 weiter einbringen würde?" Auch der Einfluss von Graphic Novels auf den Comicmarkt kommt zur Sprache. Läuft der "klassische Comic" Gefahr, von dem neuen Boomobjekt verdrängt zu werden, oder ist es eher eine Ergänzung? Ab welchen Auflagenzahlen rentiert sich eine Graphic Novel wirtschaftlich, und wovon bezahlt der Künstler seine Miete, während er Monate oder Jahre an dem Werk feilt?
Unseren Videomittschnitt von der Veranstaltung gibt es hier.
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