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Ausstellungsorte des Comicfestival Münchens 2011 - Teil 2
Das Künstlerhaus am Lenbachplatz
Das Künstlerhaus ist seit einigen Jahren eine Eventlocation. Ein Festsaal, verschiedene weitere Räume und ein Innenhof bieten Veranstaltern interessante Möglichkeiten. Das Comicfestival gastiert erstmals in diesem Haus, das ganz in der Nähe des weltberühmten Stachus liegt, dem Eingang zur Fußgängerzone Münchens. Der Hauptbahnhof ist nur wenige Meter entfernt, zentral ist man durch U- und S-Bahn angebunden.

Das Künstlerhaus ist gut ausgebucht, noch zwei Tage vor dem Comicfestival fand hier eine Veranstaltung des Altertumsvereins München statt und direkt im Anschluss geht es ebenso weiter. Im Innenhof des Künstlerhauses wird die Comicbörse stattfinden. Aber das Künstlerhaus ist „nur“ für die Verlagsmesse vorgesehen, wird fast nie für Veranstaltungen genutzt. Der Peng-Preis wird hier verliehen. Ansonsten werden sich hier vor allen die Signierjäger finden, denn hier werden die Künstler signieren.

Warum eine neue Location?
Das Comicfestival ist in den vergangenen Jahren oft umgezogen. Die Praterinsel, die Museumsinsel, das alte Rathaus und nun das Künstlerhaus am Lenbachplatz. War das aber überhaupt notwendig? Wenn man einmal die beiden Inseln in Betracht zieht, dann absolut ja. Denn hier war man außerhalb des Zentrums von München, Laufpublikum kam nur selten zum Veranstaltungsort. Es waren eher die üblichen Verdächtigen, die sich hier tummelten. Der Schritt ins alte Rathaus war notwendig und brachte einiges an neuem Publikum zum Comicfestival. Warum aber nun diese sehr zentrale Location direkt am Viktualienmarkt verlassen? Die Antwort ist sehr einfach: Das alte Rathaus wird derzeit renoviert, konnte nicht als Veranstaltungsort dienen.

Angedacht war auch einmal die Schrannenhalle zu nutzen. Ebenso direkt am Viktualienmarkt gelegen war die Schrannenhalle vor zwei Jahren der Veranstaltungsort für die Comicbörse und das Cosplay. Jeder liebte die offene Atmosphäre, in der sich das Comicfestival sicher wohl gefühlt hätte. Die Schrannenhalle wird aber derzeit einer anderen Bestimmung zugeführt und dient nicht mehr als Veranstaltungshalle, wie dies vor zwei Jahren der Fall war. Sie soll wieder Markthalle werden. Im September 2011 ist die Neueröffnung geplant.

Es wird spannend zu beobachten sein, ob das Comicfestival in zwei Jahren wieder zurück kehren wird ins alte Rathaus. Hier wird sicher entscheidend sein, wie das derzeitige Konzept angenommen wird.

Christian Fischbacher Showroom
Christian Fischbacher ist ein traditionsreicher Textilienhersteller, der sich seit 1819 in diesem Metier tummelt. Bettwäsche, Bettdecken und vieles mehr wird von dieser Firma hergestellt und dies in allerhöchster Qualität, wie es auf der Firmenwebsite zu lesen ist. Das in St. Gallen angesiedelte Unternehmen ist ein Familienunternehmen und wird inzwischen in der sechsten Generation geleitet.

Passend zum Thema Designer und Textilien gibt es im Showroom der Firma die Ausstellung „Disney Modedesigner“ zu sehen, die Arbeiten von Ulrich Schröder und Daan Jippes zeigt. Schröder ist seit über 20 Jahren Art Director bei Walt Disney in Deutschland und Frankreich. Und Daan Jippes sollte jedem Disneyphilen als Zeichner der Disney-Figuren bekannt sein.

Christian Fischbacher Showroom
Ottostr. 10
80333 München

Google Maps sagt uns, dass es gerade einmal 3 Minuten Fußweg, oder nur 270 Meter zum Showroom ist. Da kann man mal zwischendurch hin hüpfen.

Das Jagd- und Fischereimuseum
Wer Tier liebt, sollte hier besser erst einmal mit gesundem Respekt reingehen. Aber: Schließlich sind wir Carnivoren, jedenfalls die Meisten, wenn mal die Vegetarier und die Veganer vernachlässigt. Dieses Museum befindet sich in einer ehemaligen Kirche, in der Augustinerkirche, um genau zu sein. Und diese findet sich in der Fußgängerzone auf dem Weg zwischen Stachus und Marienplatz (dem Rathausplatz). 1966 wurde das Museum am heutigen Platz wieder eröffnet, nachdem es in den Kriegswirren des zweiten Weltkriegs an anderer Stelle geschlossen werden musste. Fast 1.000 präparierte Tiere finden sich in der Sammlung, die vor allem informieren und bilden soll. Keiner Wunder, dass sich die Ausstellungen primär an Schulen richtet.

Vorsicht: Es ist unklar, ob hier zusätzlich Eintritt gezahlt werden muss, um die Sonderausstellung „Mit Robinson und Winnetou in die Welt der Abenteuercomics“ zu betrachten. Hier werden Hommagen an Karl May und Helmut Nickel gezeigt. Die Ausstellung wird von Gerhard Schlegel betreut, der in den vergangenen Jahren das Comicfestival in Gesamtverantwortung geleitet hatte. Hier wird es auch zwei Veranstaltungen geben:

Samstag, 25. Juni 2011: 11:00 Uhr - 12:00 Uhr

Helmut Nickel - Comickünstler und Wissenschaftler, Vortrag von Dr. René Mounajed und Reginald Rosenfeld

Samstag, 25. Juni 2011: 13:30 Uhr - 15:00 Uhr

Künstlergespräch mit Helmut Nickel, Moderation Gerhard Schlegel

Deutsches Jagd- und Fischereimuseum München
Neuhauser Straße 2
80331 München

Laut Google Maps sind es hier 500 Meter und 6 Minuten Fußweg vom Künstlerhaus aus.

Daten dieses Berichts
Bericht vom: 22.06.2011 - 01:32
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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