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Tücken der Technik

Mittwoch, 31. August 

Nach knapp sechs Stunden Fahrt mit Zug und Auto kommen Bernd und ich in München an. Erstes Problem: Wie kommen wir zur Museumsinsel? Der Autoatlas hat leider kein Register für die Stadtpläne. Nach einiger Zeit haben wir die Straße, auf der wir gerade fahren, auf dem Plan gefunden. Jetzt wissen wir, wo wir genau sind, wo wir genau hinwollen (zur Museumsinsel nämlich) und wie wir von A nach B kommen. An der Museumsinsel angekommen, zeigt sich das nächste Problem: Es gibt direkt am Deutschen Museum keine Möglichkeit zu parken, und die beiden Polizisten zeigen sich von unserer Idee, uns zum Ausladen nur ganz kurz in die Feuerwehrzone zu stellen, nur mäßig begeistert. Also rufen wir Markus Gruber vom Orga-Team an, der klärt die Sache.

Danach muß unsere Ausrüstung in das Büro im ersten Stock. Einen Aufzug gibt es allerdings nicht, also heißt es Hardware schleppen. Nachdem ein iMac, vier Notebooks, eine Videokamera, zwei Diktiergeräte für Interviews und diverser Kleinkram wohlbehalten eine Treppe weiter oben angekommen sind, machen wir uns daran, die ganze Technik zum Laufen zu bekommen. Noch ein Problem: Der Kollege vom Animexx, der uns beim Anschluß an das örtliche WLAN beiseite stehen sollte, kommt erst am Abend. Inzwischen ist Timo aka Briareos eingetroffen. Zusammen testen wir die kleinen Walkie-Talkies, die Bernd extra für die Messe angeschafft hat. Damit können wir in Kontakt bleiben, auch wenn wir auf dem Comicfest unterwegs sind. Kurz darauf kann man Bernd und mich durch die Halle wandern sehen, immer die Frage "Hörst Du uns noch, Timo? Jetzt auch noch? Immer noch?" auf den Lippen. Erstaunlich, die Geräte waren gar nicht mal so teuer und funktionieren ohne Probleme bis hinunter in den Keller. Nur das laute, nervige Piepen, wenn einer die Sprechtaste losläst, läßt sich offenbar nicht abstellen.

Danach schließen wir unsere Notebooks zumindest schon als lokales Netzwerk zusammen. Das soll dann am Abend über WLAN an das Internet angeschlossen werden. Nach etwas "Ping das Notebook"-Spielen funktioniert das auch soweit. Bei der Gelegenheit erfahren wir auch, daß unser Datentraffic ins und aus dem Internet doch recht eng begrenzt ist. Schade, die Filme, die wir bei verschiedenen Veranstaltungen drehen wollen, werden dann wohl erst nach dem Comicfest von zuhause aus online gehen. Einige Zeit später reißen wir uns von den ausgesprochen leckeren Gummi-Colaflaschen los und fahren zum Bahnhof, um Stefanie aka Schwarze Katze abzuholen. Anschließend fahren wir direkt zu dem kleinen Bungalow, den wir für vier Tage angemietet haben. Das Einrichten des WLANs verschieben wir auf morgen. Den kleinen Ort in der Nähe von München, in dem der Bungalow liegt, finden wir sogar relativ schnell - wir werden besser. Den Rest des Tages verbringen wir damit, in dem kleinen Spar-Laden des Örtchens unseren Bedarf für das morgige Frühstück zu decken und uns ein Restaurant für das Abendessen zu suchen. Jetzt ist es 22:00, wir sitzen im Bungalow noch etwas zusammen und ich schreibe an diesem Tagebucheintrag. Wenn wir morgen endlich wieder Verbindung zum World Wide Web haben werden, werde ich ihn online stellen.



Daten dieses Berichts
Bericht vom: 01.09.2005 - 12:32
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Henning Kockerbeck
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