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Zurück zu den Wurzeln – Comics in der Zeitung

Martin Jurgeit (Comixene) moderierte das Gesprächspodium zum Thema Zeitungsstrips. Ralf König („Prototyp und Archetyp“) wurde ein Zeitungsstrip in der F.A.Z. für einen beschränkten Zeitraum vorgeschlagen. Da er keine neuen Figuren erfinden wollte, hat er einfach bekannte Figuren aus der Bibel parodiert.

Der Newcomer Flix („Faust“) hat sich für den Tagesspiegel zunächst einmal die Erinnerung an die Berliner Mauer aus seinem Freundeskreis zunutze gemacht. Lars von Törne (Tagesspiegel) hatte ursprünglich gar nicht vor, die Strips der vier Comickünstler länger laufen zu lassen. Ein Ziel ist es, lange Geschichte völlig frei zu inszenieren und im besten Fall abgeschlossen als Buch zusätzlich zu veröffentlichen.

Andreas Platthaus (F.A.Z.) hatte sich gegen ein längeres Engagement der Zeichner entschieden. Der Wochenstrip der F.A.Z. ist so angelegt, dass nach kurzer Zeit ein Strip zu Ende geht. Dabei geht nicht immer alles glatt. Vor allem wenn es dann zur Umwandlung vom Strip zum Buch kommt und noch mal alles koloriert werden muss oder die Panels komplett neu angelegt werden müssen. Die F.A.Z. veröffentlicht aber nicht nur Strips, sondern schon seit Jahren kontinuierlich auch Comic-Berichterstattung und stellt mit dem Tagesspiegel innerhalb der deutschen Presselandschaft die Speerspitze dar.

Flix und Ralf König erfreuen sich immer wieder daran, die Leser in Cafés oder auf der Straße zu beobachten wie sie in ihren Strips schmökern. Abschließend wurde zusammengefasst, dass Zeitungsstrips allgemein die Chance bieten, neue, comicferne Leser für das Medium zu gewinnen, die dann vielleicht auch anfangen Comics zu lesen.



Daten dieses Berichts
Bericht vom: 07.06.2010 - 15:59
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Marco Behringer
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