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Comic 2.0 – Über deutsche Comic-Blogs

Klaus Schikowski moderierte die Gesprächsrunde mit den Comic-Bloggern Flix, Johannes Kretschmar, Ivo Kircheis, Asja Wiegand, Katja Klengel und Leo Leowald. Der erste Comic-Blogger Kochalka ist ein Vorbild für fast alle, weil er in seinem Comic-Blog einfach aus seinem privaten Alltag erzählt. Doch im Gegensatz zu Kochalka wollen die meisten Nachfolger nicht alles aus ihrem Leben eins zu eins preisgeben.

Deshalb stellen die digitalen Tagebücher nicht ganz realistisch ihren Alltag dar, sondern übertreiben oder erfinden das Eine oder Andere hinzu oder verwenden Tierfiguren. Der Veröffentlichungsdruck sorgt dafür, dass ab und zu gesellschaftliche Themen wie die WM oder Politik in die Einträge einfließen, weil im echten Leben vielleicht gerade mal nichts passiert ist. Manche verspüren nämlich einen Zwang zu blogen und ihre Leser nicht zu enttäuschen. Andere konzentrieren sich auf gute Geschichten und blogen eben nicht regelmäßig.

Die Reaktionen der Online-Leser sind unterschiedlich – da kann es zum Beispiel vorkommen, dass die Kommentare bei schlechten Comics plötzlich mehr werden. Einige arbeiten inzwischen komplett elektronisch, das heißt ganz ohne Stift und Papier. Die finanzielle Lage sieht unterschiedlich aus. Während ein paar Zeichner wie Flix oder Leo inzwischen bei Comic-Verlagen gelandet sind, bleiben andere wie Asja weiterhin bei ihrem Blog.

Auf die Frage, ob die Bloger einen exhibitionistischen Drang oder Zwang verspüren, verweisen die Zeichner auf gewisse Grenzen oder geben einen Hang zur privaten Zurschaustellung teilweise zu.



Daten dieses Berichts
Bericht vom: 06.06.2010 - 12:22
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Marco Behringer
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