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E-Comics – so wird’s gemacht!

Digitale Comics, Web-Comics oder E-Comics – Bernd Glasstetter (Webdesigner) moderierte eine muntere Podiumsdiskussion mit Web-Comickünstlern über Online-Comics. David Boller (zampano-online.com, Absolvent der Joe Kubert School) genießt durch die Online-Möglichkeiten vor allem die Unabhängigkeit von Verlagen. Sein unerwarteter Erfolg führte sogar dazu, seine E-Comics, die er mit Wordpress gestaltet, auch als Printversion zu verkaufen.

Max Jähling (dreadful-gate.de, Dipl. Sozialwissenschaftler) zeichnet Independent-Comics, die wöchentlich und mit verschiedenen Systemen veröffentlicht. Arne Schulenberg (unionderhelden.de) verwendet für seinen Foto-Superheldencomic das TYPO 3-System. Nina Ruzicka (cartoontomb.de) zeichnet Cartoons wie „Der Tod und das Mädchen“ und greift dabei ungewöhnlicherweise auf technische Eigenkonstrukte zurück. Sarah Burrini (sarahburrini.com) hält für ihre semi-autobiografischen, Cartoons die Web-Veröffentlichung als beste Form, weil es viel direkter ist. Sie benutzt Wordpress und Comicpress.

David Malambré (demolitionsquad.de, Informatiker, Japanologe) veröffentlicht seine Cartoons mit dem TYPO 3-System und schätzt dabei unter anderem den direkten Kontakt zu den Lesern. In der Diskussion ging es zunächst um die technischen Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme sowie von Online-Comicportalen wie MyComics.de oder Comicstars.de. Außerdem hat Bernd die Tagesstatistik der einzelnen Web-Comiczeichner unter die Lupe. Je nachdem wie oft die Geschichten upgedatet werden, schwanken die Leserzahlen. Vor allem am Wochenende fallen starke Einrüche der Leserzahlen.

Witzig ist dabei, dass fast alle Künstler über Beschwerde-E-Mails klagen konnten, in denen aufgebrachte Leser das neue Update forderten. Die genauen Zugriffszahlen wurden zur Belustigung Aller lieber nicht genannt. Bernd wollte von den Künstlern wissen, wie sie ihre E-Comics finanzieren. Das Geld fließt durch Werbeanzeigen, Pay Pal-Spenden, Sponsoring, Werbepartner, Premium Content, Bezahlte Arbeiten, Product Placement oder Auftragsarbeiten hinein, davon leben können aber noch nicht alle. Ein großer Vorteil ist aber, dass die Rechte bei den Künstlern bleiben.




Daten dieses Berichts
Bericht vom: 06.06.2010 - 12:06
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Marco Behringer
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