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Zufriedene Gesichter in Konstanz und Winterthur
Wenn der Seetroll in Konstanz schon eine halbe Stunde vor Ladenöffnung belagert wird, dann kann das ja nur Gutes verheißen. Vielleicht hätte der Tag noch etwas perfekter werden können, denn eigentlich sollte ein Straßenfest direkt vor dem Laden stattfinden. Aber das war kurzfristig abgesagt worden, weil die Werbegemeinschaft sich über die Wettervorhersage nicht sicher war. Petrus zeigte den Verantwortlichen aber eine lange Nase und schickte schönstes Kaiserwetter mit strahlend blauem Himmel an den Bodensee. Schade eigentlich, denn sonst hätte Michael Palm sicher noch den einen oder anderen Laufkunden gefunden.

Aber Michael konnte dennoch nach nur zwei Stunden bereits ein positives Fazit ziehen. Gut die Hälfte der Kunden, die sich die Gratis Comics abholten – übrigens bekamen die Kunden jeweils zwei Hefte nach Wahl – waren Gesichter, die er noch nie gesehen hatte. Ein gutes Zeichen, denn gerade Neukunden sollten ja angelockt werden durch die Aktion. Schnell waren Star Wars und Iron Man komplett weg, andere Hefte schwanden auch dahin, als ich mich gegen 11:45 verabschiedete, um mich in Richtung Winterthur auf den Weg zu machen.

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Eva und Manuela haben auch Comics für Freunde mitgenommen
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Der Seetroll in Konstanz
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In den Kartons mit den Gratis Comics wird gesucht
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Der Andrang war für die Größe des Geschäftes zeitweise sehr groß


Zuvor konnte ich mich aber mit dem einen oder anderen Kunden unterhalten. Es ergab sich ein interessantes Bild. Denn man konnte nicht unbedingt auf den ersten Blick sagen, wer sich welchen Comic aussucht. Bei einem jungen Paar waren Micky Maus und Horrorschocker dabei. Dass der Horrorschocker, dann doch eher von der Frau gelesen wird und die Micky Maus eher vom Mann, war lustig. Ein älteres Ehepaar wollte nicht fotografiert werden, holte die Comics für den Sohn.

Michael Palm machte nebenbei auch noch mehr Umsatz. Denn der Seetroll belegt nur ein Viertel seiner Fläche mit Comics. Daneben gibt es Spiele, Rollenspiele und auch normale Bücher zu kaufen. Da wurden freilich auch neue Kunden nebenbei noch fündig.

Ein paar weitere Kilometer auf dem Tacho hatte ich dann gegen 14:00 Uhr, als ich David Bollers Ehefrau Mary in Mogelsberg abholte. Inzwischen kennen wir uns recht gut und so ein kleiner Freundschaftsdienst macht man doch gerne. Mary ist ein Nachtmensch, geht meist spät – oder eher früh – ins Bett und kommt dann freilich auch nicht sehr früh aus den Federn. David hingegen war schon seit 10:00 Uhr morgens in Winterthur im Einsatz.

Wir fuhren zusammen nach Winterthur. Und es macht einfach Spaß mit Mary zusammen zu sein. Sie bringt so viel Begeisterung mit, dass es einfach ansteckend ist. Wie sie auf die Innenstadt von Winterthur reagierte, wie sie sich über ganz kleine Sachen wie ein Kind freut, ist faszinierend. Man sieht selbst auf einmal wieder Dinge, die man für selbstverständlich erachtet, aus einem neuen Blickwinkel. Dass sie dabei meine dynamische Fahrweise – ganz im Gegensatz zu meiner Frau, die mich schon einmal Schumi nennt – zu schätzen weiß, ist dabei nur ein kleiner netter Nebeneffekt. ;-)

Leider war in Winterthur beim Zappa Doing gar nicht mehr so viel los und so muss ich mich hier auf Hörensagen berufen. Es muss jedenfalls ein gehöriger Andrang gewesen sein, durch den sich René, der Oberboss, für zwei Comics je Kunde entschied. Dadurch blieben zum Ende hin allerdings dann doch einige Comics übrig, auch wenn irgendwann die Anzahl gelockert wurde. Erfahrungen, die aber sicher beim nächsten Mal mit berücksichtigt werden.

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David Boller vor dem Zappa Doing in Winterthur
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David Boller vor dem Zappa Doing in Winterthur
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Das Zappa Doing in Winterthur
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Die Gratis Comics hinter dem Tresen des Zappa Doing


Schade ist eigentlich, dass in Winterthur eine Chance nicht genutzt wurde. Dort gab es nämlich das Strassenfest, das in Konstanz nicht stattgefunden hat. Ein Stand auf dem Fest in der nächsten Querstrasse hätte sicher noch mehr neue Kunden anlocken können. Und David wäre etwas exponierter gewesen, auch wenn er mit seinem Signiertermin auch zufrieden war. Er saß direkt vor dem Geschäft.

Sowohl das Zappa Doing, als auch der Seetroll müssten allerdings für das nächste Mal an der schieren Präsentation der Gratis Comics arbeiten. Zwar war das Schaufenster jeweils ansprechend dekoriert, aber die Comics an sich wurden im Laden nicht präsentiert. Die Flyer lagen aus und wurden dann auch von den Kunden zur Auswahl der Comics genutzt. Aber gerade für ältere Kunden sind die Abbildungen darin naturgemäß zu klein, um eine Entscheidung zu ermöglichen. Beim Zappa Doing wurden die Comics von den Mitarbeitern ausgegeben und die Kartons standen hinter dem Tresen. Beim Seetroll standen die Kisten beim Tresen am Boden. Die Kunden konnten direkt darin suchen, aber natürlich konnten maximal zwei Kunden gleichzeitig an den Kisten hocken. Besonders ergonomisch war das nicht.

Aus dem Forum können wir ersehen, dass dies keine zufälligen Einzelfälle waren. Unser Tipp für den nächsten Gratis Comic Tag: Ein Tisch mit allen 30 Heften, die durch Schnüre befestigt sind und durchgeblättert werden können. Daneben „Wahlzettel“, auf denen die Kunden ihre Comics ankreuzen und zum zuständigen Mitarbeiter gehen können, der die Comics dann heraus gibt. Dann ist gewährleistet, dass das Limit eingehalten wird, aber gleichzeitig können die Kunden das Produkt auch wirklich anfassen und anschauen. Klar wird dafür ein Komplettpaket „geopfert“, aber eine optimale Präsentation wäre es sicherlich.

Daten dieses Berichts
Bericht vom: 09.05.2010 - 00:52
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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