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Ende und Anfang

So, das Comicfestival 2009 ist vorbei, die wichtigsten Nacharbeiten erledigt, also ist es Zeit für einen Blick zurück - und einen nach vorne. Messen zeichnen sich in meiner Erfahrung vor allem durch zwei Dinge aus: Richtig viel Arbeit und richtig viel Spaß. Das war auch diesmal wieder so. Es macht einfach Laune, wenn man mit Leuten, mit denen man sich gut versteht, an einem gemeinsamen Projekt wie unserer Berichterstattung hier arbeitet und sieht, wie es Stück für Stück wächst. Unser "Neuling" Siegfried Scholz, der uns diesmal als Fotograf unterstützt hat, hat sich direkt organisch in das Team eingefügt, und ich freue mich schon auf die nächste Zusammenarbeit mit ihm.

Auf der anderen Seite ist so eine Messe auch richtig anstregend. Man ist die meiste Zeit des Tages wortwörtlich auf den Beinen, entweder auf dem Weg von einer Veranstaltung zur nächsten, oder stehend hinter der Kamera. Da ist man froh, wenn man in einer Location auch mal sitzend filmen kann oder sich kurz in unser kleines Büro zurückzieht, um das Material in fertige Filme und Berichte zu verwandeln. Aber manchmal tun einfach nur noch die Füße weh und man wünscht sich halb, dass die aktuelle Veranstaltung doch bald zu Ende gehen möge. Oder man wünscht es sich zu einem Viertel, denn bei dieser speziellen Veranstaltung handelte es sich im Fils Auftritt. Sich zu wünschen, Fil möge nicht mehr so lang machen, das muss man sich mal vorstellen ;) Ich habe mich danach auch angemessen geschämt.

Trotzdem war der Auftritt des Berliners wieder einmal einer der Höhepunkte des gesamten Festivals für mich. Wer war gleich nochmal Mario Barth? Ansonsten bleiben viele kleinere und größere Begebenheiten und Begegnungen im Gedächtnis haften, beispielsweise Hansrudi Wäschers Antwort auf die Frage, was denn mit seinen Originalzeichnungen passiert wäre, wären sie nicht mit Untergang des Lehning-Verlags den Weg allen Irdischen gegangen: "Da müssen Sie meine Frau fragen." Die hätte die gewaltige Menge an Papier wohl auch irgendwann entsorgt... Oder unser Kampf mit dem Internet-Zugang. Dabei haben wir ja quasi über Bande gespielt (vom Laptop auf unseren Access Point, von diesem auf den AP des Comicfestivals und von diesem ins Internet), aber es hat hinreichend funktioniert. Und was wir tagsüber nicht mehr geschafft haben, wurde abends von der Mikro-Ferienwohnung aus fertiggestellt.

Insgesamt, am Sonntag abend ist man einerseits froh, dass es überstanden ist, auf der anderen Seite möchte man noch ein, zwei, viele Tage weitermachen. Und weitermachen werden wir, als Nächstes voraussichtlich bei der Frankfurter Buchmesse im Oktober, dann in Erlangen nächsten Sommer, und gerne auch in zwei Jahren wieder auf dem Comicfestival 2011. Ihr seid doch auch wieder dabei, sei es vor Ort oder über unsere Berichterstattung? Ich jedenfalls freue mich schon darauf.



Daten dieses Berichts
Bericht vom: 17.06.2009 - 10:04
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Henning Kockerbeck
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