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Schee wars – Abschlussbericht
Schlafmangel ist eigentlich so ziemlich das Schlimmste, was man von Events wie dem Münchner Comicfestival mitnimmt. Die Einen gehen gerne auf die Partys, die rund um das Festival angeboten werden und die Anderen – dazu gehört unser Team – lungert des Nachts vor dem Rechner rum und bearbeitet das vorhandene Material. Und wenn nicht gerade ein Rechner gemeint hätte, er müsste sich der Hitze des Renderings ergeben, wir wären mit den Filmen sogar am Sonntag Abend fertig geworden. So wurde es eben Dienstag, denn der Montag diente zur Rückreise.

Schön war es allemal. Wir haben einfach mal wieder viele bekannte Gesichter gesehen, wir haben uns wenigstens ab und zu auch mal unterhalten können. Ok, das war eher selten der Fall, denn meistens sind wir ja von einem Event zum nächsten gesprintet. Aber immerhin: Dank Siegfried Scholz, der sehr sympathisch als weiterer Fotograf eingesprungen ist, konnte ich am Sonntag Nachmittag noch ein paar interessante Gespräche führen. Aus einem davon könnte auch wieder etwas Nettes erwachsen, doch dazu an anderer Stelle und zu anderer Zeit mehr.

Mein ganz persönliches Highlight hätte durchaus der Auftritt von Fil sein können, aber ich hatte mich dazu breitschlagen lassen eine DVD von der PENG!-Preisverleihung anzufertigen. Und so bekam ich nur noch etwa ein Drittel des Auftritts mit. Aber der war sein Geld wert.

Für so manchen Besucher war sicher das Gespräch mit Hansrudi Wäscher ein Highlight, der nach Erlangen im vergangenen Jahr auch dieses Jahr sehr stark umschwärmt war.

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Nein, eines meiner persönlichen Highlights war der Cosplay-Wettbewerb. Wer mich kennt, wird wohl eher denken, dass dem so nicht gewesen sein kann und dass dieser Ausdruck hier Bände spricht:

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Aber dank dieser Gruppe hier:

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die dann auch den Sieg einheimste, wurde das Ganze wirklich zu einem Highlight. Lustigerweise prallten hier zwei Welten aufeinander, die so gar nicht passen wollten. Denn im Hintergrund war ein Wäscherplakat zu sehen, in der Halle wunderten sich einige Leute über die komisch gekleideten Jünglinge, denn gleichzeitig fand die Comicbörse statt, die doch eher von älteren Sammlern geprägt wurde.

Highlight Nummer zwei – ohne jetzt den Cosplay oder diesen Event voran zu stellen – war zweifelsohne Uli Oesterles Lesung von Hector Umbra. Wir bedauern es gerade hier ganz besonders, dass wir keine Möglichkeit hatten diesen Film online zu stellen. Denn leider wurde hier sehr viel mit Musik gearbeitet und die GEMA würde sonst sicher bald vor unserer Tür stehen.

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Uli Oesterle liest Hector Umbra
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Uli Oesterle liest Hector Umbra
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Uli Oesterle liest Hector Umbra
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Uli Oesterle liest Hector Umbra - Das Publikum war begeistert


Überhaupt war Oesterle insgesamt DER Star des Comicfestivals, dank seiner Ausstellung, diesem Auftritt und der Tatsache, dass er als „Einheimischer“ vom Fernsehen in den Mittelpunkt gestellt wurde.

Ob die Wahl des Bier- und Oktoberfestmuseums für die Austragung der Podiumsdiskussionen und Vorträge nun gerade gut geeignet war, darf bezweifelt werden. Es ging sehr beengt zu, wie man hier sehen kann:

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Es war sehr warm, sehr dunkel und die Teilnehmer der Diskussionen saßen hinter einem Pfeiler. Positiv waren hier allerdings die Mitarbeiter, die sehr sympathisch waren und die Möglichkeit sich etwas zu essen und zu trinken zu besorgen. Wir hatten hingegen größte Probleme, selbst mit Restlichtverstärker, noch einigermaßen anschauliche Filme zu produzieren. Hier muss man sich vermutlich für das nächste Comicfestival etwas anderes überlegen. Aber eventuell wird da ja die Schrannenhalle Abhilfe schaffen. Die Podiumsveranstaltungen könnten dann vielleicht im Pschorr stattfinden, was wesentlich heller und angenehmer wäre, aber die Vorteile des Museums mit sich bringen würde.

In Kürze gehen die letzten Bestandteile unserer Berichterstattung, die MP3-Mitschnitte der Sonntagsveranstaltungen online. Leider hatten wir auch diesmal mit technischen Problemen zu kämpfen, sei es weil ein Vortragender aufstand und wir nicht bemerkten, dass wir die ganze Zeit nur seinen Oberkörper filmten. Oder indem wir einen Film löschten und dann nicht mehr korrekt wiederherstellen konnten. Sehr schade, und ich frage mich, ob wir es jemals fertig bekommen eine Messe ohne Pannen hinter uns zu bekommen. Ist ja fast schon ein Fluch ;-)

Also ein „Wiederschaun“ aus München und bis in zwei Jahren!

Ein großes Dankeschön noch an die sachdienlichen Hinweise von Andreas Völlinger und Christian Schmidt-Neumann, die uns bei der Bilderzuordnung geholfen haben!


Daten dieses Berichts
Bericht vom: 16.06.2009 - 18:59
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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