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Peng! Und schon hast Du gewonnen
Ein Schuss ist schnell und zwar schneller als der Schall, weswegen er den charakteristischen Knall verursacht. Der Peng! hingegen war eher von der langsamen, gemütlichen Sorte. Fast meinte man in einer Generalprobe zu stecken und nicht in der eigentlichen Preisverleihung. Grund: Eine deutliche Verzögerung von knapp einer dreiviertel Stunde. Man wollte per Computer etwas an die Wand beamen und dann auch noch Ton übertragen. Vorbereitet war nichts und der Aufbau der Technik samt abenteuerlicher Verkabelung dauerte dann eben seine Zeit.

Für uns war die Preisverleihung der Test, ob Twitter richtig eingebunden werden kann bei einer Berichterstattung es kann. Denn nur wenige Sekunden nach Verkündung hatten wir die Gewinner schon gezwitschert. Aber hier noch einmal die Übersicht:
  • Bester deutscher Comic beim Peng: Flix: Der Swimmingpool des kleinen Mannes
  • Bester europäischer Comic beim Peng: Emile Bravo: Spirou - Portrait eines jungen Helden als Tor
  • Bester US-Comic beim Peng: Adrian Tomine Halbe Wahrheiten
  • Beste Comicverfilmung: The Dark Knight
  • Beste Sekundärliteratur: Scott McCloud Comics machen
  • Beste Neuveröffentlichung eines Klassikers beim Peng: Watchmen Absolute Edition
  • Bester Manga beim Peng: Naruto
Nur Emile Bravo war von den ausländischen Gästen auch bei der Verleihung erschienen. Daneben nahm freilich Hansrudi Wäscher seinen Preis für sein Lebenswerk höchstselbst entgegen. Schade nur, dass viele seiner sicher wie immer trockenen Bemerkungen durch mangelndes Mikrofo untergingen.

Ansonsten war es eine kurzweilige, weil kurz gehaltene Preisverleihung bei der sich die Laudatoren an das Prinzip hielten: „Fasse Dich kurz“.

Eigenartig war dann noch die Reaktion eines Mannes aus dem Publikum. Zum Ende der Veranstaltung gab es einen Line Up der Gewinner für die Fotografen. Mir wurde auf Schulter geklopft, und mitgeteilt, es gäbe doch noch das Publikum. Freilich, nur auf das hatten die Fotografen die ganze Zeit Rücksicht genommen und waren meist unter der Sichtlinie geblieben. Nur war das Lineup dummerweise für die Fotografen gedacht und nicht für die Zuschauer. Und nein, das war nicht derselbe wie am frühen Nachmittag.

Der Mitschnitt folgt in Kürze.


Daten dieses Berichts
Bericht vom: 12.06.2009 - 01:10
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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