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Comic-Rock und komische Menschen
Man möge mir diesen Ausdruck verzeihen, aber es gibt eigenartige Zausel. Ich fotografiere nun schon seit Jahren bei öffentlichen Veranstaltungen, was aber heute Nachmittag passierte ist aufgrund der Merkwürdigkeit kaum zu übertreffen. Doch der Reihe nach.

Um 14:00 Uhr wurde der Reigen mit dem Programmpunkt „Frankfurt goes to Gumpenbach“ eröffnet. Wolle Strzyz und Michael Kompa hatten sich 1988 mit weiteren Comicliebhabern aus Hessen zu einer Band zusammen gefunden und entwickelten Lieder rund um die Geschichten von Carl Barks. Eine einzigartige Kombination, bei deren Präsentation mittels eines Auftritts, der damals mitgeschnitten worden war und der Vorführung dem Publikum im Bier- und Oktoberfestmuseum eine interessante Anekdote aus früheren Tagen gezeigt wurde. Es gab viel zu lachen und war mit Sicherheit einer der Höhepunkte des Comicfestivals.

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Ein wenig blieb mir aber das Lachen im Halse stecken, als nach nur etwa fünf Minuten ein Zuhörer lospolterte und sich über das ständige Blitzen mockierte. Man sei hier ja in einer privaten Atmosphäre zusammen gekommen. Und überhaupt wolle er nicht fotografiert werden. Meine Versicherung, dass ich nur die Auftretenden aufnehmen würde, wurde mit weiterem Gepolter eben über das ständige Blitzen beantwortet. Nun, ich stellte das Fotografieren ein (weswegen auch nur ein gutes Bild von Wolle entstand).

Sicherlich ist es richtig, dass jemand, wenn er nicht fotografiert werden will, dies auch verlangen kann. Das steht außer Frage. Aber die Art und Weise, wie dies hervorgebracht wurde und die Tatsache, dass es sich ja um eine öffentliche Veranstaltung handelte, machten daraus eine Sache mit fadem Beigeschmack. Der Mann ging dann nach diesem ersten Termin weg und ich hatte Gelegenheit mich mit anderen Teilnehmern zu unterhalten, die dessen Einwurf auch für ziemlich daneben gehalten hatten.

Nun gut, wäre dies die einzige Begebenheit geblieben, wäre es nur ein Randnotiz gewesen. Mehr dann aber im Beitrag über die Peng!-Preisverleihung.


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Bericht vom: 12.06.2009 - 00:45
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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