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Same procedure as...

... oder, befestige Teil W an Verstrebung L und befestige sie mit Verschluss AN.

Ich kann mich an keine Messe erinnern, bei der der - für eine Online-Berichterstattung nicht ganz unwichtige - Internetzugang auf Anhieb funktioniert hätte. Irgendwas, wie der Volksmund sagt, ist immer. Sei es, dass wir erst herausfinden müssen, welcher von mehreren Anschlüssen in unserem Büro für uns freigeschaltet ist, sei es, dass wir uns mit Tagestickets im öffentlichen WLAN der Telekom behelfen müssen, sei es, dass schlicht der Splitter kaputt ist - alles schon gehabt.

Diesmal sollte eigentlich alles kein Problem sein: Die Räume des Comicfestivals sowohl im Alten Rathaus als auch in den Kunstarkaden sind gut mit WLAN versorgt. Nur, das WLAN im Rathaus erreicht buchstäblich ein paar Meter vor unserem kleinen Büro seine Grenzen. Das aus den Kunstarkaden, das in Luftlinie gar nicht mal so weit weg ist, ist dann aber doch etwas zu weit weg.

Für solche Fälle haben wir einen Router/Switch/Access Point dabei, der notfalls auch Bridge (also Brücke zwischen zwei Teilnetzwerken) spielen kann. Also, damit runter in die Kunstarkaden und aufgebaut. Allerdings sollte man das niegelnagelneue Gerät auch vorher mal konfigurieren, sonst tut sich da wenig... Alles wieder zurück auf Anfang, einen Laptop direkt an den Access Point (wie ich ihn der Kürze halber ab sofort nennen werde) anschließen und sich einmal quer durch die Einstellungen klicken. Wieder runter mit dem Teil und es quasi als Verlängerung des dortigen Access Points aufgebaut. Ab sofort spielt das Gerät Blinker: Geht, geht nicht, geht, geht nicht, ... Der Abstand zum Büro ist offenbar trotz neuem Gerät und leicht besseren Standort (genannt Fensterbank) immer noch grenzwertig bis zu groß.

Nächster Versuch, dasselbe Spiel mit dem Access Point im Alten Rathaus. Das wollten wir eigentlich vermeiden, weil der schon reichlich mit Ausstellungsstücken zugebaut ist. Aber was sein muss, das muss sein und wir an den Access Point ran. Mit reichlich Kabel und Klebeband ist dann auch eine ansehnliche und publikumstaugliche (soll heißen, nicht so leicht herunterzureißende) Lösung gebastelt. Jetzt gehen unsere Laptops über unseren Access Point, der das per WLAN an den anderen Access Point weiterreicht, der es dann ins "richtige" Internet einspeist. Und dass das Ganze funktioniert, seht Ihr daran, dass Ihr diesen Bericht lesen könnt.



Daten dieses Berichts
Bericht vom: 10.06.2009 - 16:04
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Henning Kockerbeck
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