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Comics über die Jugoslawienkriege
Comics, Krieg und Völkermord - eine ungewöhnliche Kombination. Passend zum Comic-Gastland des Comicfestivals, Serbien, stellt Nina Mahrt einige Comics vor, die sich mit den Kriegen im ehemaligen Jugoslawien beschäftigen. In ihrem Vortrag in den Kunstarkaden stellt sie unter anderem zwei Arten von Comics gegenüber: In den einen zeichnen ausländische, vor allem westliche Künstler über Ereignisse, die sie vor allem aus den Nachrichten kennen. In den anderen schildern direkt Betroffene aus den Kriegsgebieten ihre Erlebnisse. Dabei dienen Einzelschicksale häufig als Blaupause für Generelles, für allgemeine Aussagen und Kritik.

Der "böse Feind" ist dabei nicht immer zwangsläufig der Kriegsgegner. Manchmal steht der Antagonist auf der eigenen Seite, zumindest formal. Ein Beispiel ist die bosnische Bürokratin, die der Familie, die aus dem beschossenen Sarajewo fliehen will, sagt: Um auszureisen, müssen sie viele Formulare ausfüllen und genehmigen lassen. Und hier ist niemand, der befugt wäre, Ihnen diese Genehmgungen zu erteilen.

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Bericht vom: 07.06.2007 - 15:33
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Henning Kockerbeck
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