Podiumsdiskussion mit Lars Erbstößer (Redakteur „MangasZene“),
Werner Kolbeck (Neotokyo, Berlin), Kai-Steffen Schwarz
(Redaktionsleiter Manga, Carlsen Comics), Ying Zhou-Cheng (Zeichnerin
und Mitarbeiterin der Koneko), Moderation: Jens Balzer (Redakteur
„Berliner Zeitung“, Feuilleton).
Der
Manga-Boom gehört zu den erstaunlichsten popkulturellen Entwicklungen
der vergangenen Jahre. Inzwischen scheint die Euphorie in Deutschland
ihren Höhepunkt überschritten zu haben – während sich japanische
Popmusik und japanischer Lifestyle (z. B. die Gothic-Lolita-Mode)
zunehmender Beliebtheit erfreuen. Liegt das daran, dass
japanbegeisterten Jugendlichen kein adäquater Comic-Lesestoff mehr
angeboten wird, wenn sie älter werden? Oder befindet sich die Szene
generell im Umbruch? Was sind überhaupt die Gründe für die
Japanophilie? Und was müssen die Manga-Verlage tun, wenn sie auch in
zehn Jahren noch erfolgreich wirtschaften wollen?
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