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Specials Eventspecials Comic-Salon Erlangen 2018

Künstlergespräch: Mike Perkins

Präsentiert von Panini stand am Samstagnachmittag der britische Zeichner Mike Perkins Rede und Antwort. Das Gespräch wurde von Steffen Volkmer geführt.

Im vollen Saal der Orangerie erzählte Perkins, dass er zeichnet seit er zwei Jahre alt ist. Professionell als Zeichner arbeitet er seit er 23 ist. Angefangen hat er natürlich bei „2000AD“ und dort hat er unter anderem "Judge Dredd" gezeichnet. Nebenbei hat er einen Gründerkurs an der Uni besucht. Vor seinem Einstieg bei 2000AD hat er in der Games-Branche seine Brötchen verdient. Doch das britische Comicmagazin „2000AD“ war nur ein Sprungbrett über den großen Teich. Caliber Comics wollte Perkins und bekam ihn. Er sieht Caliber als Startrampe für Künstler. Dort war er unter anderem für die Comics "Dr. Faustus" oder der Romanadaptation "Necroscope" zuständig.

Richtig los ging es dann bei seinem Einstieg bei Marvel, wo er 14 Jahre tätig war. Hier hat er beispielsweise den Run zu "Winter Soldier" von "Captain America" gezeichnet und auch "Der Fluch von Rowan Rise" zählt zu seinen Arbeiten.
Neben Gesprächen über verschiedene Filme berichtete Perkins auch über sein Arbeitspensum. Eine fertig geinkte Seite am Tag ist sein persönliches Ziel.

Zum Schluss des knapp 45 Minuten langen Gespräches kam Perkins noch mit der Sprache heraus, dass er nun für DC arbeiten wird. Dort zeichnet er an "Daily Planet", einer Serie von Greg Rucka, ähnlich dem bekannten "Gotham Central".

Weil er es im Gespräche mehrfach betonte, wollte im Nachgang des Gespräches ein Zuschauer noch wissen, welche europäischen Comics Perkins liest. Nach kurzer Überlegung nannte er hier Comics von Reinhard Kleist, Leo und Christophe Bec.



Daten dieses Berichts
Bericht vom: 04.06.2018 - 06:58
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Christian Recklies
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