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Die Bilanz einer Messe
Es ist jedes Mal eine gewaltige Aufgabe eine Messe, wie den Comic-Salon Erlangen 2016 zu begleiten und zu dokumentieren. Um Euch einmal nahe zu bringen, was wir dabei leisten, zeigen wir Euch hier einmal, welche Ressourcen benötigt werden.

Da wären zunächst einmal die Kameras. Wir haben derzeit fünf normale Full-HD-Kameras im Einsatz. Zwei davon sind in der Regel im Interviewstudio fest installiert, da wir mehrere Interviews am Tag führen. Drei weitere Kameras sind im Außeneinsatz. Zwei der Kameras haben wir im Ratssaal benutzt, eine war im NH-Hotel mit dabei. Wir hatten außerdem noch die etwas älteren Festplattenkameras mit dabei, die am Samstag mit genutzt wurden, um einige Veranstaltungen mitschneiden zu können, die sonst aufgrund von mangelnden Kameras nicht dabei gewesen wären. Die Qualität der Videos ist zwar schlechter, aber immernoch in Ordnung. Unsere Planungen sehen vor bis zum nächsten Comic-Salon zwei weitere Kameras hinzu zu kaufen. Hinzu kam noch eine Action-Cam.

Es waren weiterhin sechs Laptops im Einsatz, wobei zwei davon besonders stark in Benutzung waren, um Filme zu schneiden, Fotos zu sortieren. Die anderen Laptops wurden zum Schreiben von Texten verwendet. Ein Drucker war auch mit dabei, um unsere Einsatzpläne auszudrucken. Jeder Mitarbeiter bekam einen exakten Zeitplan, auf dem die jeweils zugeordneten Kameras, Speicherchips und Räume ersichtlich waren.

Das Haupt-Team bestand aus sieben Personen. Dieses Team war jeden Tag im Einsatz. Eine weitere Person (Carsten Rittgarn) war zeitweise für uns im Einsatz. Es fehlt uns allerdings beständig an Personal, wir könnten noch mehr Leute gebrauchen. Aber hier ist die Crux bei der Sache: Wir machen alles ehrenamtlich. Dementsprechend schwierig ist es weitere Personen zu gewinnen. Man muss einmal bedenken, dass dieses Team über 500 ehrenamtliche Stunden investiert hat. Geht man von einem niedrigen Stundenlohn in der IT-Branche (und von dort kommen viele von uns) aus, steckt in einer solchen Berichterstattung also ein Wert von etwa 30.000 € drin. Nimmt man alle Kosten für Anfahrt, Verpflegung, Logis hinzu, geben wir auch noch Geld aus und landen hier bei einem Betrag von insgesamt ca. 1.400 €.

Natürlich haben wir selbst viel davon. Rund 140 Berichte, die neue oder mehr Besucher auf Splashcomics locken sind ein Teil des Lohns. Wir sind freilich für diese Arbeit auch auf der Homepage des Comic-Salons direkt verlinkt worden. Wir bekommen vom Comic-Salon für diese Arbeit zwei Räume gestellt, in denen wir Interviews in einer Greenbox führen können und ein Büro auf der Messe haben. Vom ruhigen Rückzugsort einmal ganz abgesehen. Das ist nicht selbstverständlich. Auf der Buchmesse Frankfurt hatten wir "nur" ein Büro. Auf dem Comicfestival München mussten wir uns vergangenes Jahr den Raum mit Praktikanten teilen.

Das sind die Dimensionen unserer Berichterstattung.


Daten dieses Berichts
Bericht vom: 06.06.2016 - 09:09
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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