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Claire Bretécher

Die 1940 in Nantes geborene Claire Bretécher beschäftigt sich humorvoll mit dem Kampf der Geschlechter, wobei sie die Rolle der Frauen in diesen Konflikten keineswegs unkritisch beleuchtet. Bekannt wurde sie 1963 zunächst als Illustratorin von René Goscinnys “Le Facteur Rhesus”. Von 1965 bis 1966 arbeitet sie für das Comicmagazin “Tintin”, später erschienen ihre Arbeiten auch in “Spirou” und “Pilote”.

Claire Bretécher hat sich als eine der wenigen Comiczeichnerinnen überaus erfolgreich in der von Männern dominierten französischen Comicwelt behauptet. Der internationale Durchbruch gelang ihr in den Siebzigerjahren mit der Serie “Die Frustrierten”, von der auch auf Deutsch mehrere Bände erfolgreich bei Rowohlt veröffentlicht wurden. Mit “Die Mütter”, “Doktor med. Bobo”, “Monika, das Wunschkind” und einigen Alben der Serie “Agrippina” wurden bis Mitte der Neunzigerjahre viele weitere Arbeiten von Claire Bretécher bei Rowohlt vorgelegt.

Das Internationale Comicfestival Angoulême hat sie mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie 1982 den “Grand Prix de la Ville d’Angoulême” für ihr Lebenswerk.

Und jetzt wird Claire Bretécher mit dem Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk beim Max und Moritz-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird am 27.05.2016 im Markgrafentheater vergeben.

“Große Freude: Madame Bretécher endlich wieder auf deutsch! Sehr zu unrecht als gestrige 68er Feministin abgestempelt, verbindet man hierzulande mit ihr noch allenfalls ihre legendären ‘Frustrierten’, dabei ist ihre Detailfreude und ihr Strich zeitlos und unerreicht. Aufrichtige Verehrung für eine der Größten der Zeichenzunft!” – Ralf König

“Vielleicht ist Bretécher eine Göttin, auf Erden gekommen, um die Frauen zu lehren, sich nicht so unendlich ernst zu nehmen.” – Brigitte Helbling, titel-magazin.de



Daten dieses Berichts
Bericht vom: 17.05.2016 - 14:13
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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