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Künstlergespräch mit Dave McKean und Reinhard Kleist - Film

Auf einer Comicveranstaltung kann es einem schon mal passieren, dass sein Idol leibhaftig vor einem steht. Auch das Comicfestival München hat schon eine lange Liste berühmter Künstler gesehen. Manchmal sitzt man sogar mit seinem großen Vorbild zusammen auf der Bühne.

Das ist am Samstag Reinhard Kleist passiert, der sich gemeinsam mit Dave McKean den Fragen von Paul Gravett stellte. McKean ist nämlich der Grund, dass Kleist überhaupt zu den Comics kam. In der Bibliothek stieß er auf McKeans "Arkham Asylum" und war begeistert von den Erzählmöglichkeiten, die man in Comics hat. Kurz darauf schuf Kleist mit einer Lovecraft-Adaption seinen ersten eigenen Comic.

McKeans erste umfangreiche Graphic Novel hängt ebenfalls mit einem berühmten Namen zusammen: Es handelte sich um "Violent Cases", geschrieben von niemand geringerem als Neil Gaiman. McKean ging es vor allem darum, bessere Comics zu schreiben als er sie vorfand. Die Notwendig, auch ein besseres Artwork abzuliefern, folgte daraus.

Beide Künstler verwenden nicht immer denselben Zeichenstil. Je nach Projekt gestalten sie ihre Zeichnungen bewusst anders, damit sie zum jeweiligen Thema passen. Kleist und McKean ist ebenfalls gemein, dass sie gezielt Ähnlichkeiten zum Stil ihrer Vorbilder vermeiden. McKean wollte kein zweitklassiger Nachahmer von Bill Sienkiewic sein, also entfernte er gezielt alle Anleihen an dessen Stil aus seiner Arbeit.

Was Dave McKean an Independent-Filmen liebt, für welches Projekt Reinhard Kleist geradezu journalistisch tätig wurde und an wessen Biografie er gerade arbeitet, das und mehr könnt Ihr erfahren, wenn Ihr Euch unseren Filmmitschnitt von der Veranstaltung anschaut.



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Bericht vom: 11.06.2015 - 08:43
Kategorie: Filmmitschnitte
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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