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Kleb mich - Ein Crowdfinanziertes Klebebildchen-Heft zum Comicfestival
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Vom 4. bzw. 5. bis 7. Juni finden parallel das nächste Comicfestival München und die erste Magnology in Hamburg statt. Nach der Premiere in Erlangen 2014, einem Kurzbesuch auf der Buchmesse Frankfurt und dem Upgrade auf die Leipziger Buchmesse im März 2015, folgen nun gleich zwei Comicmessen gleichzeitig, zu denen die COMIC SOLIDARITY Einzelkünstler, Selfpublisher, Kleinverlage, sowie Freunde und Förderer anregt, sich zu auszustellen und zu vernetzen. Auf die Größe des Events kommt es dabei nicht an, nur auf das freibleibende Angebot, sich unter dem Zirkuszelt der COMIC SOLIDARITY zu tummeln und die eigenen Ideen mitzubringen.

Dass die Erwartung und Anspannung vor einer Messe oft mit der Realität crasht, in der erst einmal das Eis zwischen Besuchern und Künstlern gebrochen werden muss, wird gern mal unterschätzt – wie zuletzt in Leipzig erlebt. Am Messetisch wünscht man sich dann doch, etwas zum Zugreifen dabei zu haben, Flyer, Kleinauflagen, Postkarten oder die oft erfragten Sticker. Heute ist es dann doch wichtiger, gerade für online Künstler, die Webadresse mitzugeben und mit ihr einen bleibenden Eindruck. Auch die Verkaufsförderung sollte nicht unterschätzt werden, denn ein Messeauftritt ist mit Kosten verbunden.

Mit „Kleb mich!“ läuft gerade als Lösungsansatz eine Aktion, die für München, Hamburg und weitere Messen nicht nur das Eis brechen soll, sondern auch den Besucherstrom anheizen und „offline für online abholen“.


Dabei bietet das Stickeralbum mehr als nur leere Quadrate zum Einkleben. Auf 40 Seiten im Format 21x21 werden die individuellen Motive von bis zu 28 Künstlern abgedruckt, die durch das Sammeln der Sticker ergänzt werden. Für Zeichnungen und Signationen ist eben so Platz, da der Ausfalter in der Mitte frei bleibt.Auf der Rückseite sind Messetermine und teilnehmende (Comic)Läden gelistet. Es gibt Anzeigenfläche für Sponsoren.

Formate_Alle

Die Abwicklung über Startnext macht Eve vor allem wegen der organisatorischen Erleichterung und der Verbindlichkeit.

„Am Anfang wollen immer alle mitmachen und dabei sein“, berichtet sie. „Wenn es dann um die Wurst geht, musst du jedem hinterherlaufen. So ist es viel einfacher für mich, die Kosten transparent zu machen und nicht nur innerhalb der Facebook Gruppe zu kommunizieren, sondern auch für alle zugänglich zu sein.“

So ist das Projekt streng genommen kein Crowdfunding, sondern ebenso Crowdsourcing.  Dass die gemeinsamen Projekte von Künstlern auch gemeinsam finanziert, „gepoolt“ werden, ist nichts Neues für die Solidarity. Das hat man von Projekten wie „Schlogger’s FUCK YEAH“ übernommen und 2013 für das erste gemeinsame Plakat beibehalten.

Während die Auflage von Fuck Yeah! bereits vor der Veröffentlichung restlos vergriffen ist, tun sich Plakate als gemeinsame Aktion schwer.
„Das liegt daran, dass Plakate unpraktisch für Messen sind“, erklärt Eve. „Schloggers Kalender ist darüber hinaus viel interessanter mit den vielen Artworks und eben das ganze Jahr attraktiv. Nicht nur die Szene will sich dort gegenseitig betrachten, sondern auch ein wachsender Kreis Kunden hat Interesse an den Künstler und ihren limitierten Arbeiten außerhalb der Verlagslandschaft.“

Das Stickeralbum soll aber nicht nur Kunden gewinnen, sondern auch den Künstlern Anreiz geben, diese Aktion als Plattform für sich zu nutzen. Dabei ist es wichtig, möglichst viele Künstler zu erreichen und zu begeistern.

„Als Interessengemeinschaft für Webcomics und digitale Künstler haben wir stetig Zulauf, aber von jetzt 280 Mitgliedern haben wir nur etwa 60 dauerhaft aktive und 20, die immer mitmachen. Das ist natürlich toll und man braucht auch einen starken Kern, um andere mitzuziehen. Wir wollen gerne alle ermutigen, sich zu zeigen. Mehr anregen, mit Selbstdarstellung, Marketing und der Verbindung zum künstlerisch Wertvollen zu experimentieren.“

„Wenn es nicht klappt mit dem Fundingziel, ist das natürlich schade für die Künstler“, so Eve weiter. „Ich denke das hält zur Zeit auch ein paar davon ab mitzumachen.“

„Wer seinen Zeitaufwand als zu unverhältnismässig empfindet, muss ja nicht mitmachen“, so Haiko Hörnig, der mit der Pengboom Society (pengboom.de) und den Comics A House Divided und Kletschmore teilnimmt. „Die Comic Solidarity Orga steckt viel eigene Zeit rein, in alle Projekte. Ein bisschen Vertrauen muss man schon haben.“

„Zur Zeit hat das Projekt fast die Hälfte des nötigen Fundings erreicht“, berichtet Eve. „Mit drei Gold Investments wäre das Projekt schon gesichert. Die Motive sind auch bereits zur Hälfte gebucht. Wir brauchen die Mitarbeit von allen Solidarity Künstlern, um jetzt noch ein paar größere Domino Steine zu bewegen. Dann wird es eine Punktlandung.“

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Solange nur die Künstler die Aktion poolen, bleibt es bei einer Auflage von ca 200 Stück. Sobald die „Dankeschöns“ ab „Gold“ gebucht werden, erhöht sich die Auflage. Schiesst das Funding bis auf 7000€ Euro hoch, wird eine Auflage ab 1000 Stück auf Messen in ganz Deutschland eingesetzt werden können. Es lohnt sich also zu investieren.

  • Silber Investoren erhalten für 250€ eine ganzseitige Anzeige.
  • Gold Investoren für 500€ den Adresseintrag auf der Rückseite und zur aktiven Teilnahme an der Aktion 100 Alben und 500 Sticker. Besonders geeignet sind hierfür Comicläden und auch Online Shops.
  • Es gibt auch eine Bronze Kategorie mit einer Sechstel-Anzeige für 50€, die für Anwerber eines Gold Investors übrigens gratis prämiert wird!

Das erste Event-übergreifende Stickeralbum für Kleinverlage, Einzelkünstler und „Indies“ aus dem Comic Bereich, ist für Künstler noch bis 30.4. buchbar. Für Anzeigenkunden, Comicshops, Sponsoren läuft die Startnext Kampagne noch bis 11.5. https://www.startnext.com/klebmich1.
(Technische Fragen und evtl. Fristverlängerung bei cs AT knightandjay.com erfragen)

Vorlagen und Infos: https://drive.google.com/file/d/0BzJ57X8b7ojHYlU1d2ExSDlHTGc/view?usp=sharing


(Text: CS Orga Team)
Bilder: Eve Jay


Daten dieses Berichts
Bericht vom: 06.05.2015 - 09:12
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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