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Die deutsche Comic-Kritik – Von Comics und Graphic Novels, Hoch- und Subkultur, Comic-Preisen und Qualitätskriterien
Podiumsdiskussion mit Marc-Oliver Frisch (Comic-Blogger und Übersetzer), Jutta Harms (Reprodukt), Stefan Pannor (Spiegel Online, Die Welt), Lars von Törne (Tagesspiegel Berlin); Moderation: Brigitte Helbling

Ja, in den letzten Jahren kann man viel über Comics lesen. Über das, was die „hohen Herren“ Feuilletonisten für Comics halten, nämlich Graphic Novels, würden die Kritiker der Kritiker sagen. Tatsächlich kann jede halbwegs interessante – vielleicht auch sterbenslangweilige – Graphic Novel mit einer Reihe von Besprechungen in deutschen Zeitungen rechnen, andere Comics, seien es Alben, US-Comics oder Mangas, eher nicht. Ist die Comic-Kritik einseitig? Fehlt es den Kritikern an Kenntnis und Überblick? Oder reicht die Qualität des Großteils der Genre-Stoffe jenseits der Graphic Novels einfach nicht aus, um ernsthaft kritisiert zu werden? Die Comic-Kritik steckt immer noch in den Kinderschuhen. Sie wird von Journalisten häufig neben ihren „eigentlichen“ Aufgaben betrieben. Wer will es ihnen also verübeln, dass sie ihre rare Zeit vor allem den Publikationen widmen, die sie selbst wichtig und gut finden? Eine negative Kritik, gar einen Verriss, liest man selten. Wo sind nachvollziehbare Kriterien, nach denen grafische Literatur beurteilt werden kann, im Feuilleton, bei Veranstaltern und Preisvergaben?

Samstag, 21. Juni, 12:30 Uhr – Rathaus, Großer Ratssaal, 1. Stock

Wir zeigen hier den Mitschnitt der Veranstaltung.



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Bericht vom: 26.06.2014 - 21:22
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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