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Thomas Godoj: Männer sind so

Update: Wir hatten die Gelegenheit, ein Interview mit Thomas Godoj zu führen. Das könnt Ihr in Ton und (Video-)Bild hier sehen.

Update: Und jetzt haben wir auch den Mitschnitt des Künstlergesprächs online.

Thomas Godoj, einigen möglicherweise noch bekannt von seinem Sieg bei DSDS vor einigen Jahren, hat sich seitdem musikalisch und auch persönlich weiterentwickelt. Er hat mittlerweile nicht nur sein fünftes Album rausgebracht, sondern auch bei Carlsen ein Buch veröffentlicht, das denselben Titel wie seine neueste Single trägt, nämlich "Männer sind so". Nun saß er mit Oliver Domzalski von Carlsen auf der Comicbühne, um das Buch vorzustellen. Man kann sich fragen, was ein Buch, das nichts mit Comics zu tun hat, auf der Comicbühne zu suchen hat. Aber offenbar war eigentlich eine andere Veranstaltung geplant, die ausgefallen ist, so dass die Herren Godoj und Domzalski eingesprungen sind und sich kurzweilig über das Buch unterhalten haben.

Um das große Foto zu sehen, bitte hier klicken!
Männer sind so - Thomas Godoj
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Der eben genannte Song ist zum Schluss des Albums entstanden, als Godoj und seine Band noch etwas Lustiges für das Album haben wollten. Er hat dann im Internet nach Klischees bezüglich des Verhältnisses von Männern und Frauen recherchiert und in dem Lied verarbeitet. Und nein, es ist nicht autobiografisch.

Godoj und Domzalski haben sich über Godojs Manager kennengelernt, haben gemeinsam auf dem Liedtitel rumgeritten und dabei beschlossen, ein Buch zu machen. Dafür haben sie Fragen von Frauen gesammelt, und alle in dem Buch gestellten Fragen sind tatsächlich Originalfragen von Frauen.

Das Buch ist folgendermaßen aufgebaut: Auf jeder Seite wird eine Frauenfrage aufgegriffen, wie etwa "Warum sitzen Männer immer so breitbeinig da, obwohl das in der Mitte gar nicht so breit ist?". Diese Frage wird dann exemplarisch von 4 Männertypen beantwortet, nämlich vom Macho, vom Professor, vom Frauenversteher und vom Schwulen. Am Ende der Seite wird eine Gegenfrage gestellt, außerdem hält jede Seite eine Ausrede für Männer parat. Weitere Fragen, die im Buch (zugegebenermaßen nicht wirklich mit dem Anspruch der vollständigen Richtigkeit und Ernsthaftigkeit) beantwortet werden, sind "Warum ziehen Männer den Pullover so unelegant aus?", oder "Warum haben Männer immer eine Lösung parat, wenn man sie nur als Zuhörer braucht?". Auf diese Frage waren sich Godoj und Domzalski in ihrer Antwort übrigens einig: "Weil wir es können!"

Godoj hat mehrfach betont, dass er das Buch für ideale Toilettenliteratur hält. Weiteres, was wir über Godoj gelernt haben, ist, dass er die Skepsis gegenüber Formaten wie DSDS verstehen kann und nachvollzieht; dass er gern shoppen geht, allerdings hauptsächlich Lebensmittel und Klamotten für seine Kinder; und dass er der Frauenpower gegenüber positiv eingestellt ist, da auf seinen Konzerten in den ersten Reihen immer Frauenpower (in Form von immer denselben Frauen) herrscht, die immer sofort Stimmung machen.

Ich persönlich würde Godoj darin zustimmen, dass sich das Buch wunderbar als Toilettenliteratur eignet. Am besten ist das Buch wohl, wenn man sich immer eine Seite anguckt, schmunzelt und es dann wieder zur Seite legt. Ich würde es lieber nicht am Stück anschauen, dazu ist es eigentlich nicht gemacht.

Übrigens: Die Fliege auf dem Buchcover ist zwar echt, aber tot, und das Kyrillisch auf den Hosenträgern bedeutet "Publikum". Wieder was gelernt.



Daten dieses Berichts
Bericht vom: 12.10.2013 - 19:10
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Skrollan Kannengieer
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