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Vom Maskottchen nach Palumbien, aber eher nicht nach Gallien

Eigentlich war er nur als Logofigur und Maskottchen für ein neues Magazin vorgesehen, aber er hat sich zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten frankobelgischen Comicfiguren entwickelt. Bis heute hört er auf den Namen des Magazins, nämlich Spirou. Über die Jahrzehnte haben verschiedene Zeichner und Autoren dem abenteuerlustigen Pagen und seinen Freunden ihren Stempel aufgedrückt. Aktuell sitzt Yoann am Zeichnertisch, und er war am Donnerstag auf dem Comicfestival zu Gast.

Im Gespräch mit Lars von Törne ließ Yoann nochmals die Geschichte von Spirou Revue passieren. Schließlich war an allererster Stelle der langjährige "Vater" des Helden, Franquin, sein künstlerisches Vorbild. Ein weiteres Thema war die Zusammenarbeit mit dem aktuellen Autor Fabien Vehlmann. Die beiden treffen sich nämlich regelmäßig und spielen sich dann einfach die Bälle zu, was man mit Spirou im nächsten Abenteuer Lustiges anstellen könnte. Beide wollen sich mit "ihrem" Spirou vor allem an junge Leser richten und versuchen sich dabei an dem zu orientieren, was sie in dem Alter gerne gelesen hätten.

Außerdem erzählte Yoann von der Zusammenarbeit mit der Spirou-Redaktion. Der Redakteur lässt die beiden mehr oder weniger machen, was sie wollen. Denn weil ihren Spirou so am Herzen liegt, wissen sie selbst, was man machen kann und was nicht. Was man bald wieder machen kann, ist übrigens eine ganz bestimmte Figur zu verwenden: Die Urheberrecht am Marsupilami, die Franquin bei seinem Weggang mitgenommen hatte, sind vor einigen Wochen ausgelaufen. Und wie Yoann verriet, wird das Wundertier aus Palumbien bereits im übernächsten Band wieder mit von der Partie sein. Diese Nachricht soll sogar in Frankreich erst nach bei der Veröffentlichung des nächsten Bands, an dem gerade gearbeitet wird, bekanntgegeben werden. Die Besucher des Comicfestivals (und unserer Berichterstattung) sind also früher auf dem Laufenden.

Von einem anderen frankobelgischen Comichelden ist Yoann übrigens weniger begeistert: Auf die Frage, ob er sich auch vorstellen könnte, die Zeichnerposition bei Asterix zu übernehmen, reagierte er ziemlich eindeutig: Den kleinen Gallier würde er nur zum Geldverdienen zeichnen, aber Spirou liegt ihm am Herzen. Das gesamte Gespräch könnt Ihr in unserem Filmmitschnitt sehen, den die Kollegen gerade aufarbeiten und den wir dann hier anfügen werden.

UPDATE: Und hier ist der Filmmitschnitt.



Der Filmmitschnitt direkt zum Anschauen
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Daten dieses Berichts
Bericht vom: 01.06.2013 - 08:07
Kategorie: Filmmitschnitte
Autor dieses Berichts: Henning Kockerbeck
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