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Von Schwachen und ganz Starken
Der gestrige Samstag war reich an Höhen und Tiefen. Das ist kein Wunder, ist es doch der erste der beiden Publikumstage gewesen und traditionell ist deutlich mehr los. Man kommt einfach nicht mehr ohne Geschiebe und Gedränge durch die Hallen. Und obwohl für mich der Tag eigentlich erst einmal "nur" als Fotograf los ging, begann der Stress recht schnell. Ich konnte Thea Schellakowsky zunächst dabei helfen Achdé für seinen Bühnentermin ein Mal-Tablet auf meinem Rechner zu konfigurieren. Ich kam mit dem Tablet gerade wieder zur Bühne zurück, als Y-Titty ihren großen Auftritt hatten. Das Internetphänomen hatte sicher über 500 Zuschauer angezogen und es war sehr schwierig zum Techniker in seiner Kabine vorzudringen.

Gegen 12:15 sollte ich dann die Veranstaltung "Michel Vaillant gibt Gas" moderieren. Doch zu diesem Zeitpunkt streckten sich die Fans von Y-Titty nach den Signierzetteln, die aber nur in einer Anzahl von 200 ausgegeben wurden. Um die Sicherheit der Bühne - auf der wir uns vorbereiten mussten - und der Lautsprecher zu gewährleisten musste die Security anrücken. Bereits mit meinem Moderator-Mikrofon ausgestattet, versuchte ich die Menschenmassen etwas zu beruhigen, was sich als sehr schwierig heraus stellte. Ich hatte zum ersten Mal auf einer Bühne Angst. Nicht um mich, sondern um die Menschen davor. Ich hoffte inständig, dass niemand zusammen brechen oder eine Panik ausbrechen würde. Für solche Menschenmassen ist das Comiczentrum einfach nicht gebaut. Bei einer durchschnittlichen Veranstaltung können wir vielleicht mal mit 50, maximal 100 Zuschauern rechnen. Aber nicht mit so etwas.

Die Veranstaltung mit Philipp Graton, Benjamin Benéteau (dem neuen Zeichner) und Klaus Schleiter konnte dann nur mit Verspätung starten. Irgendwann im Laufe der Veranstaltung bemerkte ich, dass Benjamin nicht mehr auf der Bühne war. Die Veranstaltung ging weiter und auch irgendwann zu Ende. Erst danach erfuhr ich, dass Benjamin von der Bühne gegangen war, weil es ihm nicht gut ging. Er war dann inmitten der Ausstellungen gestürzt und hatte sich übergeben. Offenbar Unterzuckerung, die den Tag über von den Sanitätern versorgt wurde. Es geht ihm inzwischen wieder gut.

Wenigstens entwickelte sich dann der Rest des Tages wieder besser. Insbesondere das Interview mit Achdé war ein besonderes Highlight. Wir konnten viel miteinander lachen und Ihr werdet viel Freude daran haben, sobald wir es geschnitten und online gestellt haben.

Übrigens waren wir heute am Limit der Kapazitäten. Die meiste Zeit war unser Büro nicht besetzt, da sich alle Mitarbeiter und vier der fünf Kameras im Einsatz befanden. Wir bemühen uns im Moment das ganze Material aufzuarbeiten. Das wird noch eine ganze Weile dauern und auch wieder nach der Messe weiter gehen. Viele Berichte sind in Bearbeitung und heute am späten Abend und nach Mitternacht ist bereits einiges online gegangen.


Daten dieses Berichts
Bericht vom: 14.10.2012 - 00:54
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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