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We did survive
Es ist der Morgen nach dem Comic-Salon in Erlangen. Nach 9 Stunden Schlaf fühlen wir (Henning Kockerbeck und ich) uns dazu in der Lage die Rückreise anzutreten. Es war einer der intensivste Salons, die ich je mitgemacht habe und das obwohl ich in diesem Jahr keinen dicken Fuß mit mir rumschleppen musste. Es waren viele, sehr viele Termine. Vielleicht auch zu viele. Es gab interessante Gespräche und Interviews. Wobei eines davon unter meinen Top 3 meiner Interviews neu den Platz 1 belegt, nämlich das Interview mit Felix Mertikat, der mir ein großes Kompliment machte. Er bezeichnete mich am gestrigen Sonntag als den wichtigsten Comicjournalisten Deutschlands. Auch wenn mich das wirklich ehrt, aber ich glaube persönlich, dass das viel zu hoch gegriffen ist.

Wir haben in Erlangen auch einige wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Denn wir konnten erstmals eine Umstrukturierung des Comicforums von Angesicht zu Angesicht mit den drei aktiven Administratoren besprechen (Bilder dazu gibt es im Forum). Es wird viel Arbeit machen, es wird aber insgesamt das Forum fit für die Zukunft machen und vor allem übersichtlicher gestalten und die ehemaligen CiLF-Foren an den richtigen Stellen integrieren. Die Änderungen werden voraussichtlich kommendes Wochenende durchgeführt werden. Es ist nach dem Umstieg auf vBulletin 4 und dem Umzug zahlreicher Foren zu uns die wichtigste Neuerung des Comicforums.

Selten habe ich einen Salon erlebt, auf dem so viele zufriedene Gesichter unterwegs waren. Verlagsvertreter, Künstler und Besucher hatten sehr, sehr oft ein Lächeln auf dem Gesicht. Und Bodo Birk erzählte mir im abschließenden Interview, dass der Salon vermutlich der erfolgreichste war, seitdem er im Team dabei war. Vielleicht war er sogar der erfolgreichste Salon seit Beginn. Die Neuerungen auf der Messe waren sehr gut inszeniert. Insbesondere der Stand von Ehapa war eine Augenweide. Die Entscheidung dies so durchzuführen, war richtig und wichtig für die Messe. Und natürlich war es richtig dem Mosaikverlag einen anderen Platz anzubieten. So sehr ich Mosaik schätze, aber einen so schönen Stand hätten sie nicht aufbauen können. Und ich denke, dass man auch dort, wenn man die Bilder sieht, auf keinen anderen Nenner kommen wird.

Für den Comicmarkt wichtig war sicher auch, dass Kazé und vor allem Tokyopop mit von der Partie waren. Der Mangamarkt ist auch nach Erlangen zurück gekehrt und Joachim Kaps, Chef von Tokyopop, hat in der abschließenden Diskussionsrunde am Sonntag versichert, dass er alles dafür tun wird, dass der Manga auch in Erlangen den Stellenwert erhält, den er im Gesamtmarkt nun einmal hat. Da darf man gespannt sein, was hier in zwei Jahren passieren wird. Joachim Kaps will jedenfalls Künstler aus Japan einladen. Eine wirklich Bereicherung des Salons wird dies bestimmt darstellen.

Wir werden nun in den kommenden Tagen und Wochen die weiteren Filme veröffentlichen, die wir ab morgen weiter schneiden werden. Derzeit ist nur ein Bruchteil dessen online, was wir an Material haben. Ebenfalls noch online gehen müssen zahlreiche Fotos vom Sonntag und teilweise noch vom Freitag und Samstag. Obwohl wir hier mit über 500 Fotos bereits einen großen Überblick bieten konnten. Es wird sich also lohnen weiterhin in unsere Nachberichterstattung reinzuschauen.


Daten dieses Berichts
Bericht vom: 11.06.2012 - 09:25
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Bernd Glasstetter
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