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Facebook, Twitter und die Comics
Wie sieht das Nutzungsverhalten in Bezug auf soziale Netze innerhalb der Comicszene eigentlich aus? Hat das Web 2.0 Auswirkungen auf die Entwicklung der deutschsprachigen Szene? Und was hatte Sarah Burrini (@laburrini) eigentlich zum Mittag? Diesen und weiteren spannenden Fragen rund um den Kurznachrichtendienst und seine Verwandten wollte Harald Havas (@derhavas) mit seinem Panel auf den Grund gehen. Dazugeladen waren dann noch Thomas Kögel von Comicgate.de (@comicgate) und Steffen Volkmer von Panini (@PaniniVerlag).

Während im Hintergrund noch die erste Twitterwall in der Geschichte des Comic-Salons vorbereitet wurde, führte @derhavas kurz in die Thematik ein.

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tweet02_kommunikation_ist_anders
tweet03_facebook_mikrokosmos

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Bereits in der Vorstellungsrunde kristallisierten sich die unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten heraus. Während @laburrini die Möglichkeit schätzt, sich mit anderen Zeichnern aber auch Fans auszutauschen und daher insbesondere auf Twitter selbst und viel aktiv ist, hat @PaniniVerlag die Betreuung der Onlinekanäle an eine externe Agentur gegeben. Die per Twitter geäußerte Frage nach der Spontanität wurde prompt von eben jener Agentur beantwortet.

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tweet07_panini_externe_spezialisten
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tweet10_spontanit_t_leidet_stimmt
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Auch im Panel wurde der Aspekt durch Steffen Volkmer sofort wieder aufgegriffen. Er hob hervor, dass Twitter durch die Beschränkung auf 140 Zeichen immer nur Teilaspekte herausgreifen kann. Am Beispiel der vorbeiziehenden Unterhaltung auf der Twitterwall wies er darauf hin, dass aufgrund der Verkürzung journalistische Arbeit auf Twitter nicht möglich wäre. Ob dies tatsächlich so ist, muss der einzelne für sich entscheiden. Fest steht, dass Twitter die journalistische Tätigkeit erleichtern kann. Sei es durch die direkte Ansprache von Objekten der Berichterstattung (wie Künstlern) oder durch die Verbreitung von Artikeln.

tweet15_maobul_twittern_nicht_journalistisch_arbeiten

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In diesem Feld betätigt sich auch @comicgate. Neben Artikel von der Magazin-Website werden im wesentlichen Nachrichten aus der und für die Szene weitergegeben. @comicgate nimmt hier die wichtige Rolle des Multiplikators ein und twittert daher oft und gerne Fremdartikel.

Von allen Teilnehmern hervorgehoben wurde die geringe Halbwertzeit von Twitternachrichten. Eine Tatsache, die nicht nur nachteilig sein muss, wie Bernd Glasstetter zu berichten wusste, der aus dem Publikum heraus über die Erfahrungen mit sozialen Netzen rund um den Gratis-Comic-Tag berichte, sondern durchaus auch positive Seiten hat. Während in Foren schon einzelne User Diskussionen kippen lassen können und negative Kommentare über einen längeren Zeit präsent bleiben, sind Twitter und – in gewissen Umfängen – auch Facebook durch ihre Konzentration auf die unmittelbar stattfindende Kommunikation quasi mit Hygienemaßnahmen für solche Fälle ausgestattet. Die Diskussionen laufen vorbei und verschwinden über kurz oder lang im digitalen Nirvana. Auch die von sogenannten Trollen – also Usern, die absichtlich und gern Diskussionen sprengen – geschätzte Öffentlichkeit bieten diese Plattformen, insbesondere Twitter, weniger. Wie @laburrini betonte: Negative Kommentare sind auf Twitter im Regel nur für den Adressaten und die Followerschaft des jeweiligen Stänkerfritzen sichtbar. Allein dadurch wird die Reichweite erheblich eingeschränkt.

Während man auf die Frage nach der Messbarkeit des Erfolges z. B. In Form von Leserzahlen keine Antwort geben konnte, waren sich alle Teilnehmer inklusive Publikum und Twitterleserschaft schnell einig, wie man erfolgreich wird:

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Daten dieses Berichts
Bericht vom: 09.06.2012 - 10:00
Kategorie: Tagebuch
Autor dieses Berichts: Stefanie Otersen
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